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2005

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DER GROSSE ROSENGARTENSCHWINDEL

Ein Take-Over-Märchen von Walter Kohl

Bühne, Kostüm und Video: Eva Sobieszek

Das moderne Märchen "Der große Rosengarten-Schwindel" des oö. Autors Walter Kohl wurde am Donnerstag im Linzer Theater Phönix uraufgeführt: ein mit Witz und Ironie inszeniertes Lustspiel mit Belustigungsgarantie.
In den kurzweiligen eineinhalb Stunden ist offensichtlich, dass da ein höchst ambitioniertes Team am Werken ist, bei dem das kreative Sprudeln nicht versiegen wollte. So wurde aus diesem gescheiten, von der Aufmachung her vergangenen Zeiten angehörenden, dem Inhalt nach aber zeitgemäßen Stück das Allerbeste gemacht. Regisseur Henry Mason schöpft aus seinem üppig quellenden Ideenfundus, schaut auch auf die nebensächlichste Kleinigkeit. Er weiß genau, was Spaß bedeutet und wo dabei die millimeterdünne Grenze liegt zur Outrage. Er verfügt über viel Gespür für Slapstickartige Situationskomik, für Schwarzhumoriges ebenso wie für feine Ironie. Er hat mit spürbarer Lust ein belustigendes Lustspiel in Szene gesetzt.

Oberösterreichische Nachrichten, 22.1.2005

Überzeugend: "Der große Rosengarten Schwindel" im Phönix
Walter Kohl hat in seinem "Take-over- Märchen" "Der große Rosengarten Schwindel" gekonnt die Spielchen und hohlen Floskeln heutiger Global Player und ihrer emsigen Nachahmer ins Märchenhafte überhöht - und das Phönix -Team konnte mit der Uraufführung am Donnerstag einen Volltreffer landen. Kohls Stück ist ebenso am Puls der Zeit wie die auch atmosphärisch beeindruckende Umsetzung durch Henry Mason (Regie), Eva Sobieszek (Ausstattung/Video) und Choreografin Marina Koraiman (die die unterschwelligen Beziehungen der Figuren in einer furiosen Tanzszene bloßlegt). Eine rundum geglückte Symbiose - auch mit dem Darstellerteam. Das Uraufführungspublikum zeigte seine Zustimmung deutlich.

Neues Volksblatt, 22.1.2005

Von Machtgier, Größenwahn und Börsenspekulation handelt Walter Kohls Märchen "Der Rosengartenschwindel". Regisseur Henry Mason stellte das brandaktuelle Stück des Eidenberger Autors auf die Linzer Phönix-Bühne: Kurzweiligkeit, Humor, eine Liebesgeschichte und aufklärerische Erlebnisse reichen sich die Hand. Mason verfolgt mit seiner Regie einen schlüssigen Rhythmus, den er aus Dynamik, aber auch stilleren Momenten zu einem großen Tanz verknüpft. Und Marina Koraimans Choreografie verstärkt diese Grundidee wunderbar.

Neue Kronen Zeitung, 22.1.2005

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Eckart Schönbeck (Der Großwesir), Stefan Laczkovics (Laurin, der Zwergenkönig) © Christian Herzenberger

2004

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DIE INSEL

von Henry Mason
nach Motiven aus Shakespeares Romanzen

Eine Auftragsarbeit des Theater des Kindes
für SCHÄXPIR 2004 Internationales Theaterfestival für junge Publikum

 

Bühne und Kostüm: Jan Meier

Musik: Alfred Lauss

Von einer, die auszog, das Zaubern zu lernen
Wie aktuell Shakespeares «Sturm» sein kann, zeigt das Theater Bilitz Weinfelden in seinem neuen Stück «Die Insel». Raffiniert setzt es Henry Masons moderne Fassung um – das ist pure Poesie.
Abenteuer finden im Kopf statt. Das wissen Autoren, die Bücher oder Stücke für Kinder schreiben. Abenteuer sind aus Bildern und Tönen und Farben, sind wie Ausmalhefte, die jedes Kind auf seine Weise füllt. Henry Mason stellt solche Ausmalbücher auf die Bühne, und gern nimmt er Shakespeare als Vorbild, weil in Shakespeares Märchen all die Gefühle sind, die Kinder kennen.
Das Theater Bilitz hat für seine neue Produktion «Die Insel» gewählt, eines von Masons Ausmalbüchern. Und hat es als pure Poesie umgesetzt – so, dass an der Premiere nicht nur die Kinder «ah» und «oh» machten. Leuchtende Augen im ganzen Saal. ... Agnes Caduff, Roland Lötscher und Sonia Diaz reihen Bild um Bild auf eine Perlenschnur: Alles ist ineinander verwoben und bleibt doch klar erkennbar. Herrlich zuzusehen, wie die drei Spieler sich flugs von einer Figur in die nächste verwandeln, wie sie dies betonen und jenes in der Schwebe lassen. ...
Das Publikum klatscht und jubelt und jemand sagt: «Ich habe noch nie so gutes Kindertheater gesehen.» Alle Gefühle sind da: Trennung und Trauer, Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht. Und nirgends ein Zeigefinger.

St Galler Tagblatt, 20.2.2018

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Simone Neumayr (Caliban), Thomas Schächl (Leon)
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DIE FEUERROTE FRIEDERIKE

Kinderoper von Elisabeth Naske und Theresita Colloredo
nach dem Roman von Christine Nöstlinger

Musikalische Leitung: Rainer Roos

Bühne: Michaela Mandel

Kostüm: Jan Meier

Die Volksoper hat mit Elisabeth Naskes Singspiel einen Volltreffer gelandet. So einfach kann gute Kinderoper sein: Man nehme eine bekannte Vorlage (Christine Nöstlingers Buch "Die feuerrote Friederike") und vertraue auf die kreativen Fähigkeiten eines meist jungen, hoch motivierten Teams. Das Ergebnis sind etwa 75 Minuten voller Spaß, Geist und Witz.
Henry Mason setzt in seiner Inszenierung auf eine gesunde Prise Realismus, lässt im weitläufigen Bühnenbild von Michaela Mandel aber auch der Fantasie viel Raum. Rasche Verwandlungen und komische Einlagen inklusive. Und: Mason hat ein Ensemble, das mit Können und Eifer bei der Sache ist. Nicht nur für Kinder eine pure Freude.

Kurier, 7.4.2004

"Weinen hilft nicht!" und "Wehr dich doch!": Diese mutig-toughen Messages bekommen die kleinen Besucher der - ja, das ist schon richtig so - Volksopernproduktion im Kinderopernzelt auf dem Dach der Staatsoper mit auf den Nachhauseweg, und für die erwachsene Begleitung gibt's eine Lektion in Sachen Arsch-aus-dem-Sessel-Kriegen noch gratis mit dazu. [...] Henry Mason inszeniert den Stoff mit drallem Witz. Am Ende "holländert" es dann noch ganz wunderbar, und alles flattert dem fernen Sehnsuchtsort entgegen. Schön.

Der Standard, 7.4.2004

Friederike ist jetzt in der Oper! Elisabeth Naske hat eine kurzweilige, intelligente Musiktheaterversion komponiert. Regisseur Henry Mason hat die Vorgabe, dass Haare leuchten und die handelnden Personen herumfliegen, mit Kreativität und Humor gelöst. Die Darsteller sind mit spürbarer Freude bei der Sache. Die Qualität, die im Kinderopernzelt stets geboten wird, bürgt für Erfolg: Alle Vorstellungen dieser Serie sind bereits ausverkauft.

Wiener Zeitung, 5.4.2004

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2003

September_bis_november_2012_108

JÄZZ & JÄZZICA

Ein Jäzzical von Henry Mason

Musikalische Leitung: Katrin Weber/Nebojsa Krulanovic

Bühne und Kostüm: Jan Meier

Sei frei, der zu sein, der du bist. Das ist die Aussage des schwungvollen, melodienreichen Jäzzicals. Das tiefsinnige, sprachgewandte Stück floss aus der Feder von Henry Mason, der selbst sehr lebendig inszenierte und die dynamischen Bewegungseinlagen zur Musik gestaltete.

Oberösterreichische Nachrichten, 03.11.03

Henry Mason schuf als Autor und Regisseur ein buntes, schwingendes und total verrücktes Jäzzical. Die phantasievolle Ausstattung von Jan Meier bleibt ungebrochen eine Augenweide.

Neue Kronen Zeitung, 03.11.2003

Von grellfarbigen Cartoons mit sehr bunten, schrägem und temporeichem Handlungsablauf war die Rede in einem Premieren-Vorgespräch die Rede. Und in der Tat ist Henry Mason, gemeinsam mit seinem beflügelten Produktionsteam, auch die mit viel Zustimmung bedachte Uraufführung seines Auftragswerkes, eines „Jäzzicals“ für junge Menschen ab sechs und tief in die Erwachsenenwelt hinein, geglückt.
„Jäzz & Jäzzica“ will eine Geschichte erzählen, in der sich Jäzz als Lebensgefühl vermitteln soll. Henry Mason hat dazu ein Textbuch geschrieben, das sich wie eine vielschichtige Partitur liest. Von Beginn weg eingebettet in Rhythmen und Melodien, wird das Zu-sich-selber-Kommen, das In-die-Welt-Hineinwachsens eines jungen Bürschchens skizziert, das erst die Fehlleistungen und Verirrungen unserer Gegenwartswelt zu durchschauen lernen muss, um locker und entspannt in seine Zukunft hineinswingen zu können. Derlei Aufklärung mit Spott und Gelächter kann gar nicht früh genug bei Kindern einsetzen; die denn auch begeistert mitgingen und Beifall klatschten.
Die Besonderheit dieser genialen Jazz-Einführung für Kinder und Jugendliche besteht darin, dass der erzählerisch-dramatische Einfall, die Sprachlichkeit mit ihren feinen Unterscheidungen zwischen den krass verschiedenen Jugend- und Modejargons, immer im Gleichgewicht bleibt mit der musikalische Durchgestaltung, für die das Jazz-Duo Krulanovic und Karl ein brillantes Zeugnis ablegt. Die singende, tanzende und schauspielernde Ensemble ist als kompakt geführte Ganzheit so gut, dass niemand daraus bevorzeugt zitiert werden soll.

OÖ Kulturbericht, Dezember 2003

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ARIODANTE

Oper von Georg Friedrich Händel

Musikalische Leitung: William Mason

Bühne: Michaela Mandel

Kostüm: Jan Meier

Viele Geniestreiche! Händels "Ariodante" hatte als Neuproduktion im Wilheringer Theaterstadel am Sonntag Premiere: ein Muss für alle, die Barockopern mitsamt ihren Besonderheiten – den ausgiebigen Arien, den geballten Gefühlsdemonstrationen und der verschnörkelten Dramaturgie – mögen.
Auf der Bühne in Wilhering ist eine höfische Intrige barocker Art mit viel Liebe, Lug ind Trug, Gottesurteil, Schwerterkampf und Happy End für die Braven zu sehen.
In Händels Musik jagt ein Geniestreich den anderen, und die Sänger vermögen mit ihrer Affektbereitschaft und Kehlkopfherrlichkeit die gewagtesten Visionen vom Bravourgesang leichterdings in die Tat umsetzen: Stephanie Houtzeel, Katerina Beranova, Nina Plangg, Thomas Diestler und Robert Murray. William Mason befehligt nach ausgefuchster Choreographie teils als Dirigent das tüchtige Orchester "Opera da Camera Linz"; er mimt und singt bei Bedarf aber auch den König von Schottland.
Regie (Henry Mason), Bühne (Michaela Mandel) und Kostüme (Jan Meier) erstellen ihre unprätentiöse Meisterleistung im Schatten der Musik. Frenetischer Beifall am Ende!

Neue Kronen Zeitung, 26.08.03

Frauen von heute stellt es bei der sachlichen Betrachtung des Librettos zu Georg Friedrich Händels Oper "Ariodante" (Uraufführung 1735) förmlich die Haare auf. Trotzdem hinreißend: die Sonntagabend-Premiere des bewährten Opera-da-Camera-Teams im romantischen Ambiente der Stiftsscheune Wilhering. Regisseur Henry Mason hat das absolute Gespür für die richtige Dosis Pathos in diesen schwülstigen Barockszenen. Der Inhalt wirkt heute überholt und trotzdem gelingt es dem versierten Team, Spannung aufzubauen vom ersten bis zum letzten Moment. Spitzenqualität in Spiel und Gesang: Stephanie Houtzeel entledigte sich ihrer schwierigen Aufgabe in der Hosenrolle des Ariodante mit viel Charme. Sie war der unbestrittene Star des Abends, aber auch alle anderen boten absolute Spitzenqualität in stimmlicher und schauspielerischer Hinsicht.
Ebenfalls bemerkenswert: die zeitlos-stilisierten Kostüme von Jan Meier im fantasievollen und doch einfachen Bühnenbild von Michaela Mandel, ohne viel technischen Aufwand. Ein Pflichttermin für Freunde von Barockmusik.

Neues Volksblatt, 26.8.2003

Im Bühnenbild von Michaela Mandel dreht sich alles um das Schlafgemach von Ginevra, grobhölzerne Bretter sind wie Treibgut aus vergangenen Zeiten zusammengezimmert. Die Lichtregie zaubert Stimmungen und sogar das Schimmern des Meeres. Die Kostüme (Jan Meier) sind nicht üppiger, sondern stilisierter Barock. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von William Mason, der mit dem 20-köpfigen Ensemble der Opera da Camera eine sehr lebendige Umsetzung bietet.
Regisseur Henry Mason lässt die Singschauspieler bei den vielen Gefühlswallungen natürlich, sympathisch und ohne übertriebenen Pathos agieren, setzt den schlimmen Ereignissen des Stückes immer wieder auch so manch ironisches Detail hinzu. Ein Opernerlebnis mit hervorragenden Musikern und Darstellern, die all die perlenden Koloraturen mit tänzelnden Stimmbändern bewältigen. Viel Applaus und Bravo-Rufe.

OÖ Nachrichten, 26.8.2003

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Stephanie Houtzeel (Ariodante) © Christian Herzenberger

2002

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SAN GIOVANNI BATTISTA

Oper von Alessandro Stradella

Eine Produktion im Rahmen des Brucknerfests 2002

 

Musikalische Leitung: William Mason

Bühne: Michaela Mandel

Kostüm: Jan Hax Halama

Stradellas "Salome": das todbringende Spiel mit der Liebe. Das junge Biest bekommt hier nicht das Haupt des Johannes auf der Schüssel serviert. Es geht vielmehr um die religiöse Botschaft und um die Spiritualität des Barock. Umgewandelt zu einer packenden Opernaufführung erntete diese Produktion bei der Premiere am Sonntag heftigen Beifall. Der plausible szenische Ablauf in der Regie von Henry Mason nützt sparsamen Aufwand, maßvolle Gesten und gemessenes Spiel mit Einfallsreichtum und Feingefühl, was dem Verständnis der Musik entgegenkommt ... Eine hervorragend gelungene Kirchenoper, bei der alle Parameter bestens aufeinander abgestimmt sind.

OÖ Nachrichten, 24.9.2002

Schön-schauriges "Salome"-Spiel: Die Kirchenoper im Rahmen des Brucknerfestes in der Linzer Ursulinenkirche erlebte eine reich akklamierte Premiere. Die Regie Henry Masons ermöglichte eine angemessen inspirierte Inszenierung, aus welcher der vom Henker am Täufer vorgenommene Genickbruch - über Lautsprecher effizient hörbar gemacht - sowie das dramaturgisch abrupte Finale schön-schaurig in Erinnerung bleiben. Das Sängerteam in Stimme und Darstellung exzellent, hochgradig überzeugend in Lyrik und Koloratur Katerina Beranova als Salome.

Neue Kronen Zeitung, 24.9.2002

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Daniel Gloger (San Giovanni Battista) und Chor © Christian Herzenberger

2001

IN ARBEIT...

Demnächst: Produktionen 1996-2001