DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN
Landestheater Linz
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Salzburger Festspiele 2013, Residenzhof
DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN
Landestheater Linz
JANNIK UND DER SONNENDIEB
Stadttheater Klagenfurt
DIE DREIGROSCHENOPER
Stadttheater Klagenfurt
DER ZAUBERER VON OZ
Volksoper Wien
DIE AUTOMATISCHE PRINZESSIN
Theater der Jugend, Wien
WIE MAN GÖTTER DÄMMERT
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ALICE IM WUNDERLAND
Theater der Jugend, Wien
ORPHEUS
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GUYS AND DOLLS
Oper Graz
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GUYS AND DOLLS
Oper Graz
GUYS AND DOLLS
Oper Graz
JUST SO
Theater der Jugend, Wien
DAS DSCHUNGELBUCH
Theater der Jugend, Wien
DER ZAUBERER VON OZ
Volksoper Wien
JANNIK UND DER SONNENDIEB
Stadttheater Klagenfurt
RAMAYANA
Theater der Jugend, Wien
DER HASE MIT DEN BERNSTEINAUGEN
Landestheater Linz

002: Salzburg calling

So, eine Woche noch bevor in Salzburg die Proben zu Shakespeares "Sommernachtstraum" beginnen. Nach einer für meine Verhältnisse langen Probenpause von vier Monaten merke ich, dass die Lust auf die Arbeit groß ist. So gerne ich am Schreibtisch vor mich hinwerke und mich bemühe, beim Schrieben auf meine eigene Stimme zu hören, so schön ist es wieder, auf den Proben vielen verschiedenen Meinungen und Energien zu begegnen, sich ins Ungewisse zu begeben. Man weiß ja nie, wohin einen die Reise führen wird; das macht manchmal Herzflattern, aber da heißt es Vertrauen haben. Und in diesem Fall kommt so ein talentiertes Team wunderbarer Menschen zusammen, auf und hinter der Bühne, dass mir das nicht schwer fallen wird. Alles in alles: Was für ein Geschenk, sieben Wochen lang jeden Tag Shakespeare. (Und sonntags "Dexter".)

Was steht sonst so auf dem Programm? Heute habe ich meine Stückfassung vom ersten Teil der Unendlichen Geschichte zum hoffentlich letzten Mal überarbeitet - demnächst mehr dazu. Bin erst mal recht zufrieden mit dem Ergebnis. Parallel dazu gibt's zahlreiche emails und Skype-Konferenzen zu den Themen Glücksdrachen, Felsenbeißern und Pettigrohr...

Die ersten Probenpläne für den "Sommernachtstraum" wollen geschrieben werden - ein logistischer Albtraum natürlich, den ich mit einigem Erfolg zu verdrängen versuche. An der Homepage arbeite ich Stück für Stück weiter - ein paar neue (alte) Produktionen sind jetzt online - und immerhin bis 2002 habe ich mich nach hinten gearbeitet.

Lesen tue ich Lars Keplers Zweitkrimi "The Nightmare", der wunderbar vom Probenplanschreibenmüssen ablenkt. Selbiges leistet die "Six Feet Under"-Retrospektive, die allabendlich in unserem Wohnzimmer stattfindet. Ich schaue die Folgen bereits zum dritten Mal, und bin immer noch hingerissen von der Qualität der Drehbücher und der Schauspieler. Unfassbar gutes Fernsehen. Wisst ihr vermutlich alle selber schon. 

Ansonsten wuchert der Kräutergarten am Balkon sehr üppig (unter "Impressum" zu bewundern), und ich werde ihn vermissen, wenn es in einer Woche nach Salzburg geht...

Abschließend das passende Zitat zum Hochwasser und ein Sneak Preview vom "Sommernachtstraum": Titanias wutentbrannte Rede an Oberon. Was lernen wir daraus? Die Feen sind schuld.

TITANIA:
Das sind Erfindungen der Eifersucht!
Seit Sommeranfang kam das Elfenvolk
Nicht mehr zusammen, ob im Schilf, im Tann,
Am Meeresstrand, am Quell noch irgendsonst,
Um friedlich nach dem Flötenlied des Winds,
Das er nur uns zuliebe pfiff, zu tanzen,
Ohne dass du mit deiner Eifersucht
Uns nicht das Fest gründlich verdorben hättest.
Der Wind, der uns vergeblich aufgespielt,
War so erzürnt, dass er, um sich zu rächen,
Die Regenwolken einsog über‘m Meer
Und dann aufs Land trug, um es zu ertränken.
Die Flüsse traten über ihre Ufer,
Und überschwemmten alles ringsumher.
Vergebens pflügt der Ochse, schwitzt der Bauer,
Das junge Korn fault, eh ein Flaum ihm wächst.
Das Feld ersäuft, die Krähen mästen sich
An totem Vieh. Morast bedeckt die Straßen,
Obstgärten liegen unter Schlammlawinen -
[...]
Und diese ganze Höllenbrut von Plagen
Stammt ab von unserm Streit, von unserm Zwist –
Wir sind ihr Grund, ihr Ursprung, ihre Eltern.

Bis demnächst!

Euer Henry

10. Juni 2013, 15:28 Uhr

001: Ich erkläre die neue Homepage für eröffnet!


Liebe Besucher, liebe Freunde, liebe Kollegen!

Hier ist sie endlich! Meine neue Homepage! *sektkorkenknall*

Ich freue mich sehr, dass ihr hier vorbeischaut. Diese Seite soll einerseits über aktuelle Projekte informieren - siehe oranger Kasten rechts -, andererseits eine Rückschau über meine Theaterarbeit als Regisseur und Autor in den letzten 17 (!) Jahren bieten. 1996 habe ich mit professioneller Theaterarbeit begonnen, aber diese Rückschau erstreckt sich im Moment noch nicht ganz so weit in die Vergangenheit; bitte um Verständnis dafür, dass es sich hier um ein "work in progress" handelt.

Die Arbeiten der letzten acht Jahre findet ihr jedenfalls schon mal hier vor, und Fotos werden laufend ergänzt. Fotogalerien und diverse Infos zu den einzelnen Produktionen findet ihr unter "Regisseur" und/oder "Autor" sowie gesammelt unter "Presse". 

Bitte schaut euch doch um und browst nach Herzenslaune. Fühlt euch ganz wie zuhause.

Wer erst mal auf dem gemütlichen Sofa dieser Startseite Platz nehmen möchte, kann die Slideshow oben genießen, und wenn er von der jetzigen genug hat, erneuert er die Seite und kann - hey presto! - eine neue, nach Zufallsprinzip zusammengestellte bewundern. Wem es schwarz/weiß reicht, macht sich anderswo auf die Suche nach Bunterem. 

In diesem Feld hier habe ich übrigens vor, in regelmäßigen Abständen News, Gedanken, Empfehlungen, Kommentare und ähnliches zu posten - hey, das ist ja wie ein Blog! Ja, isses, genau. Ich bin gespannt, wie lange es mir gelingt...

Wer mit mir in Kontakt treten möchte, hat übrigens unter "Kontakt" die Möglichkeit, das zu tun (no na), Gästebuch gibt's keins. Das erinnert mich fatal an die Stammbücher, die modern waren, als ich zur Schule ging, lang, lang ist's her. Wer wissen will, wie lange, kann die Neugierde unter "Vita" stillen.

Programmiert hat diese schöne Seite im "Twinni-Look" mein stilsicherer Freund und Kollege Robert G Neumayr von http://icatcher.at/ - danke, Robert! Ich kann dich nur weiterempfehlen! Wer genau schaut, findet ihn hier als steppenden Frosch, als Truthahn sowie als Kuh und als Kakerlake wieder. Vielleicht darf er demnächst mal einen Menschen spielen.

So! Genug der Worte! Schaut euch um - viel Spaß!

Henry


PS. Wer Bugs findet oder Orientierungsschwierigkeiten hat, darf gerne Bescheid sagen... gell, Robert? 

26. April 2013, 09:09 Uhr