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2026

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IDOMENEO

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart und einem Libretto von Giambattista Varesco

In der Spielzeit 2025/26 am Tiroler Landestheater

 

Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz

Regie Henry Mason

Ausstattung Jan Meier

Video Sven Stratmann

Dramaturgie Diana Merkel

 

mit Dovlet Nurgeldiev/Dmitry Ivanchey, Camilla Lehmeier, Anastasia Lerman, Susanne Langbein, Jason Lee, Oliver Sailer 

 

Können wirklich alle Wunden heilen? Und wie ist ein Weiterleben nach der Zerstörung und Erschütterung eines Krieges möglich? Den Figuren in Mozarts monumentalem Meisterwerk von 1781 ist Schlimmes widerfahren: Gewalt, Verschleppung, eine traumatische Naturkatastrophe und ein tragischer Schwur, in dem das persönliche Opfer gegen das Gemeinwohl abgewogen werden muss.

 

Der erfolgreiche britisch-österreichische Regisseur Henry Mason untersucht in seiner ersten Inszenierung für das TLT das engmaschige Zusammenspiel von Gesellschaftspolitik, Psychologie und Spiritualität.

 

Im Zentrum der Konflikte steht Idomeneo, der König Kretas, der nach zehn Kriegsjahren siegreich aus Troja heimkehrt. Ein Pakt mit dem Meeresgott Neptun verlangt ihm eine qualvolle Verpflichtung ab: Um seine Männer und die Kriegsgefangenen aus einem gefährlichen Sturm zu retten, muss er das Leben der ersten Person opfern, die ihm in der Heimat begegnet. Das Schicksal will, dass ihn ausgerechnet sein Sohn Idamante am Strand erwartet. Dieser ist eigentlich Elettra versprochen, verliebt sich jedoch in die trojanische Prinzessin Ilia. Idomeneo versucht das Menschenopfer zu umgehen, was zu Chaos und Krankheit in der Bevölkerung führt. Unterdessen sucht die junge Generation nach einer Möglichkeit zur Überwindung der Gräben und Verletzungen, die das Trauma sowohl zwischen den Menschen als auch in den individuellen Seelen verursacht hat.

 

Die Zerrissenheit der Figuren zeichnet Mozart mit großer Genauigkeit nach. Dem entgegen fordert das Volk in den wirkmächtigen Chorpassagen sein Recht. 

 

 

Klangvoll, opulent, voller Emotion: Mit „Idomeneo“ bringt das Landestheater eine Mozart-Oper auf die Bühne, die unter der Regie von Henry Mason zu einem wilden Ritt durch die Zeit und moralische Wirrungen wird – und doch kurzweilig bleibt.

Die Inszenierung am Landestheater bietet einige willkommene Überraschungen. Mason mischt den mythologischen Stoff mit einem Bühnenbild, das sich erfrischend „modern“ präsentiert. Requisiten und Kostüme (Jan Meier) schaffen ein stilistisch Mitte des 20. Jahrhunderts angesiedeltes Setting, das den zeitlosen Stoff mit den ausgeklügelten Videoinstallationen (Sven Stratmann) in Einklang bringt.

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck trifft unter der Leitung von Dirigent Gerrit
Prießnitz jeden Ton und kreiert einen wunderbar-delikaten Klangteppich für die SolistInnen ebenso wie für den Chor. Die Inszenierung wurde zu Recht mit Standing Ovations und Jubelrufen quittiert.

Tiroler Tageszeitung, 16.2.2026

Souveräne „Idomeneo“-Premiere
Wenn das Tiroler Landestheater Mozarts „Idomeneo“ auf die Bühne bringt, entsteht ein Abend, der weniger wie die ehrfürchtige Pflege eines Klassikers wirkt, sondern vielmehr wie eine konzentrierte Annäherung an Fragen von Macht, Opferbereitschaft und der empfindlichen Balance menschlicher Gefühle.
Henry Mason setzt in seiner Regie auf erzählerische Klarheit und psychologische Nachvollziehbarkeit. Er vertraut den Figuren und vermeidet große Gesten, was dem Abend eine gewisse Ruhe verleiht. Die Bühne und Kostüme von Jan Meier schaffen einen reduzierten, symbolisch gedachten Raum, ergänzt durch die gut gemachten Videos von Sven Stratmann, die – anders als in vielen aktuellen Inszenierungen – nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Handlung eher unaufdringlich unterstützen.
Sängerisch präsentiert das Haus ein Ensemble, das sich hören lassen kann. (…)
Am Ende bleibt ein Abend, an dem so gut wie alles richtig gemacht wurde (… und) der beweist, dass große Oper auch dann berühren kann, wenn sie nicht auf spektakuläre Effekte setzt, sondern auf das feine, sorgfältige Werkzeug der Interpretation. Was nach knapp drei Stunden der donnernde Schlussapplaus auch bewies.

Kronen Zeitung Tirol, 16.2.2026

Großartige Opernpremiere von Mozarts Geniestreich im Tiroler Landestheater …
Am Samstag ging im Tiroler Landestheater die fulminante Neuinszenierung von Mozarts jugendlichem Geniestreich, der Oper „Idomeneo“, durch den Regisseur Henry Mason und unter der Stabführung von Gerrit Prießnitz über die Bühne. Am Ende gab es stehende Ovationen.
(…) Masons psychologisch raffinierte Regie in Verbindung mit den eleganten Kostümen von Jan Meier, der auch das Bühnenbild schuf, den exzellent eingesetzten Videos von Sven Stratmann und dem Lichtdesign von Florian Weisleitner bescherte dem Publikum eine faszinierende Folge von wunderschönen, eindrucksvollen und manchmal geradezu surrealistischen Bildern. Das seelische Geschehen wurde bisweilen durch stumme Figuren weiter ausgedeutet, etwa durch die Doppelung durch Kinder oder durch Rückgriffe in die Vergangenheit (…) eine intensive, dichte Aufführung, die keinen kalt ließ.

Vorarlberger Nachrichten, 16.2.2026

Mozart modern und gut bebildert auf hohem musikalischen Niveau in Innsbruck
Der Brite Henry Mason, der in Österreich lebt, kann mit seinem Team ... überzeugen, unterhalten und mitreißen. (…) Mason setzt dies mit vielen Ideen und Mitteln um, ohne zu überborden. Geschickt gestaltet Jan Meier die Bühne mit wenigen aber ausdruckskräftigen Requisiten wie einem zerborstenen Klavier als Schiff des strandenden Idomeneo oder ein buntes Blumenarrangement als Ruhesitz für Ilja. Effekt- und stimmungsvoll sind Projektionen und Videos von Sven Stratmann auf die Bühnenhinterwand vom bewegten Meer oder zerbombten Städten.
Intensiv ist die Personenregie, zumal den handelnden Personen weitere stumme Begleiter gegeben werden. So erleben wir deren alter ego als Kinder mitsamt der gesamten Familie von Elettra oder Ilia. Viel Augenmerk legt der Regisseur auch auf die Einbindung des Chores, der dadurch noch stärker zur Geltung kommt. (…) Großer Zuspruch und stehende Ovationen im ausverkauften Haus.

Oper Online, 22.2.2026

Henry Mason rückt in seiner Inszenierung – gemeinsam mit Ausstatter Jan Meier (Bühne und Kostüme) und Videogestalter Sven Stratmann – Gewalt, Kriegstrauma sowie reale Außen- und surreale Innenwelten in den Mittelpunkt. Fast alle Figuren werden dabei von ihrer eigenen kindlichen Unschuld begleitet.
… Die Fülle und der Abwechslungsreichtum der Videozuspielungen, die das Bühnenbild dominieren, sowie etliche pointiert gesetzte Bühnenelemente (haben) eine unbestreitbare Sogkraft.

onlinemerker.com

(Masons) Inszenierung des etwas im Schatten der späten Mozartopern stehenden Werks verlegte den mythologischen Stoff sowie die Mozart-Ausschmückungen ebenjenes kurzerhand in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Publikum reagierte mit euphorischem Applaus und Stehovationen. …
Unterstützt von der bildgewaltigen, präzisen Videoarbeit von Sven Stratmann und der Kostümkunst von Jan Meier erschuf Henry Mason für „Idomeneo“ eine beeindruckende, leicht mythisch und in Teilen traumwandlerisch anmutende Welt. ...
Es war eine halb-mythische Zwischenwelt, die zugleich verortet, aber dennoch überaus offen für Interpretationen blieb. So gelang die Quadratur des Kreises: Der mythologische Stoff, bei dem der König Idomeneo seinen Sohn Idamante opfern soll, um den Meereskönig Neptun zu besänftigen, war präsent, aber streckenweise überschrieben mit Neudeutungen und für die Oper „fremden“ Zeitbezügen. Das öffnete das Werk jedoch auf eindrucksvolle Weise und ließ die Kraft des „Urstoffes“ nur umso stärker zum Vorschein kommen.
Getragen wurde die mehr als gelungene Regiearbeit von Mason dabei von einem auf hohem Niveau, kräftig und zupackend und doch glasklar musizierendem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und einer durchwegs starken Sängerinnen- und Sänger-Riege, allen voran von Dovlet Nurgeldiyev als Idomeneo, Camilla Lehmeier in der Hosenrolle als Idamante, Anastasia Lerman als Ilia und Publikumsliebling Susanne Langbein als Elettra. Eindrucksvoll auch „Neptun“ Oliver Sailer, der größtenteils wortlos mit schierer Präsenz glänzte.
Für ebenjene sowie für den Regisseur Mason und den musikalischen Leiter des Abends Prießnitz gab es heftige, lang anhaltende Beifallsbekundungen im fast ausverkauften Großen Haus. Diese mündeten schließlich in fast kollektiven Stehovationen.

tirol.orf.at, 15.2.2026

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Dovlet Nurgeldiyev (Idomeneo) & Oliver Sailer (Die Stimme/Neptun) © Barbara Palffy

2025

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DIE LUSTIGE WITWE

Operette mit Musik von Franz Lehár und einem Libretto von Victor Léon und Leo Stein

 

Musikalische Leitung: Michael Zehetner
Inszenierung: Henry Mason
Choreografie: Francesc Abós
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Anna Katharina Jaritz
Lichtdesign: Stephanie Affleck

 

mit Nina Bezu, Maximilian Mayer, Jasmina Sakr, Robert Bartneck, Andreas Lichtenberger, Alexander Jagsch u.v.a.m.

 

Mit der LUSTIGEN WITWE – 1905 uraufgeführt – erreicht die Tanzoperette ihren Höhepunkt und begründet Franz Lehárs Weltruhm. Glänzende Melodien und die Darstellung einer selbstbewussten, emanzipierten Frau, die weiß, was sie will, sorgen dafür, dass der Zauber dieser Operette bis heute ungebrochen ist. Unvergessliche Musiknummern wie „Da geh’ ich zu Maxim“, dem „Vilja-Lied“ oder „Lippen schweigen“ zeugen von Lehárs kompositorischer Meisterschaft.

Wer rettet die Operette? Seit Jahren (oder Jahrzehnten?) leidet die betagte Gattung unter der Schwindsucht der Publikumsgunst.

Regisseur Henry Mason, an der Volksoper schon für seinen "Zauberer von Oz" gefeiert, kann seinen Job. Die Schauwerte der Produktion sind hoch, die Ensembleszenen gewinnend gestellt und die Kostüme (Anna Katharina Jaritz) schlichtweg zauberhaft.

Der gebürtige Brite hat die Handlung, also das G'riss um eine schwerreiche junge Witwe, in das Paris der späten 1940er Jahre verlegt. Ein riesiger Kristallluster schwebt über einer urbanen Trümmerlandschaft (Bühne: Hans Kudlich). Hanna Glawari betritt in einer eleganten Kreation à la Dior das Parkett der pontevedrinischen Gesandtschaft. (…)

Jubel für eine Produktion, deren Textfassung von Mason sanft adaptiert und ergänzt wurde: Heutzutage ist auch "das Studium der Männer schwer". Derart umsichtig gepflegt sollte die alte Dame Operette noch ein paar Jährchen schaffen.

Der Standard, 9.11.2025

Dass auf der Bühne der Schmäh rennt, geschieht heute bei Operetten-Aufführungen selten. Anders in Baden, wo Henry Mason „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár inszeniert hat. Da trifft gediegener britischer Humor auf wienerischen Charme, garniert mit einer Prise Tiefgang, glaciert mit musikalischem Schmelz. Diskussionen darüber, wie verstaubt, wie veraltet und wie sexistisch die Operette ist, widerlegt dieser Regisseur mit Drive, Eleganz und sogar leichtem Hang zur Tiefsinnigkeit. (…) Mit dezenten Retuschen am Libretto lässt Mason sogar so etwas wie Gleichstellung aufkommen.

Kurier, 9.11.2025

Operettenseligkeit pur bietet Henry Masons Inszenierung von Franz Lehárs "Lustige Witwe" an der Bühne Baden. (…) Einen guten Teil zu der modernen, eleganten Inszenierung hat auch Hans Kudlichs Bühnenbild beigetragen, mit einem zentralen vielseitig einsetzbaren Luster. (…) Das ganze Ensemble wurde kräftig bejubelt.

MeinBezirk.at, 9.11.2025

Erfolgreiche Operetten-Premiere im ausverkauften Stadttheater Baden! Regie führt Henry Mason, der in seiner Inszenierung großen Wert auf die zentralen Figuren und ihre Beziehung zueinander legt.

NÖN, 9.11.2025

Seit vielen Jahren habe ich keine Operettenaufführung gesehen, die mir so gut gefallen hat. Ein Regisseur hat es heute schwer, er muss etwas hineinbringen, sonst fallt er bei der Presse durch; das tut auch Henry Mason, er siedelt das Stück im Nachkriegsparis an, wo die verarmte pontevedrinische Gesandtschaft noch immer viele Kriegsschäden beherbergt. Ein großer Luster nimmt prominentent Platz ein; dieser Rahmen stört nicht, die Regie vertraut dem Original und dem Talent der Sänger, sorgt für einige recht gute Einfälle und Pointen (…)

Der Erfolg war riesig, es gab gut nuancierten, langen Applaus mit vielen BRAVOS (…) Operettenliebhabern sei der Ausflug in die Kurstadt empfohlen.

OnlineMerker.com, 9.11.2025

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Maximilian Mayer (Danilo), Nina Bezu (Hanna Glawari). Bühne Baden © Christian Husar
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DIE SIEBEN WÜNSCHE

Ein neues Märchen von Henry Mason

ab 17. Mai 2025 am Renaissancetheater Wien

 

Inszenierung Henry Mason * Bühne Rebekah Wild * Kostüm Anna Katharina Jaritz *

 

mit Uwe Achilles, Frank Engelhardt, Maria Fliri, Jonas Graber, Stefan Rosenthal u.a.

 

Die siebenköpfige Familie Wunsch ist eigentlich viel zu vernünftig, um so etwas albernes zu tun, als in den Bann eines Zauberwaldes zu geraten. Märchen sind Kinderkram.

 

Aber just einen solchen Wald der Wunder, direkt aus den Geschichten der Gebrüder Grimm, will die selbstsüchtige Großmutter Wunsch für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, um Profit aus ihm zu schlagen. Nur, da hat sie den alten Wald unterschätzt, der sich auf überraschende Weise gegen menschliche Habgier zu verteidigen weiß. So stolpern die „sieben Wünsche“ geradewegs in ein haarsträubendes Märchen hinein, bei dem jedes Familienmitglied ein eigenes Abenteuer zu bestehen hat. 

 

Im Unterholz lauern zwielichtige magische Wesen, aber auch unverhoffte Chancen, alles im Handumdrehen verändern zu können. Denn jeder und jedem in der Familie stellt sich unterwegs die Frage: Wenn ich mir was wünschen dürfte, was wäre das? Und dabei kommt Überraschendes ans Licht ...

 

Nach vielen Verwicklungen und Wirrungen ist es eine verwandelte Verwandtschaft, die aus dem dunklen Wald wieder herausfindet. Doch die größte Herausforderung wartet zuhause, wo sich die Familie dem eigenen Schatten stellen muss. Ob die jüngsten Familienmitglieder den Wald retten und alles wiedergutmachen kann, damit auch die „sieben Wünsche“ von sich behaupten können: „Wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute“?

 

Regisseur und Autor Henry Mason, der am Theater der Jugend für viele Märchen- und Mythenbearbeitungen verantwortlich gezeichnet hat (zuletzt „Die Schöne und das Biest“), bastelt nun aus alten deutschen Märchenmotiven eine neue, zauberhafte Fabel mit Anklängen an die Gebrüder Grimm. Komik, Poesie und Fantastik prägen diese Familiengeschichte über drei Generationen, die die Kraft, aber auch die Fragilität des Waldes in den Mittelpunkt rückt.

Das Theater der Jugend bringt mit „Die sieben Wünsche“ ein kreisch-komisches Märchen auf die Bühne des Renaissancetheaters. Verantwortlich zeichnet einmal mehr genial Regisseur Henry Mason. Ein herrlicher Ausflug aus dem Alltag in einen wunderbaren Zauberwald – dringend empfehlenswert, für Kinder ab 6 bis 99 Jahren!

Wunder gibt es immer wieder. Leider viel zu selten, vor allem auf der Theaterbühne, die der ideale Ort ist, um auf magische Art kleines und großes Publikum zu verzaubern. Im Theater der Jugend kann man nun ein solches erleben. Nach Motiven der Gebrüder Grimm hat der mit Kindertheater bestens vertraute Regisseur Henry Mason ein Stück der Marke „Märchen deconstructed“ für Kinder ab 6 Jahren ins Renaissancetheater gebracht. (...)

Auf herrlich schräge Art wird die Geschichte der Familie Wunsch erzählt, mit der herrischen Großmutter an der Clanspitze, eine einstige Prinzessin und nun Besitzerin einer Papierfabrik, die sie mit dem Abholzen des angrenzenden Zauberwaldes zu profitabler Höchstleistung treiben will. Enkelsohn Johannes, der einem Moosmännchen aus der Patsche hilft und daraufhin sieben Wünsche als Belohnung erhält, löst in Folge ein köstliches Chaos aus, das ein zweistündiges haarsträubendes Abenteuer nach sich zieht und in einem grausamen Happy End ganz in schaurig-brachialer Märchentradition gipfelt. (…)

Dieses „Märchen 2.0“ rund um Freundschaft, Liebe, Machtstreben und Umweltbedrohung kommt ganz ohne Zeigefingerpädagogik aus, verzichtet angenehmerweise auf jeglichen digitalen Schnickschnack: Die Bühne ist rührend einfach, dreht sich, bewegt sich und beflügelt die eigene Fantasie (...)

Die Schauspieler, allen voran Uwe Achilles als mörderische Hexenoma, Violetta Zupančič, Anna Katharina Malli, Stefan Rosenthal, Jonas Graber, Frank Engelhardt und Maria Fliri, haben ihren rechten Spaß, der sich ab der ersten Minute auf das Publikum überträgt. Ein unbedingt sehenswertes Theatervergnügen, nicht nur für Kinder!

Kronen Zeitung, 21.5.2025

Herrlich turbulent geht es im Renaissancetheater des Theaters der Jugend zu, in einem Stück, das Henry Mason zwar schon für die Kleinsten geschrieben und inszeniert hat, das aber auch den Mittelgroßen bis Ganzgroßen Spaß machen wird. „Die sieben Wünsche“ gibt es als konkrete Vorlage nicht, wenn der österreichische Brite Mason sich auch bescheiden auf Motive von Jacob und Wilhelm Grimm bezieht. (…)

Dabei beginnt es fast wie ein „historisches“ Familienstück aus dem 19. Jahrhundert mit einer glaubhaften Familienaufstellung: Die Großmutter Wunsch (die einst Prinzessin war, was sie nie vergisst zu erwähnen), die gewissermaßen das tapfere Schneiderlein geheiratet hat, der ein lieber, unterdrückter Ehemann geworden ist, herrscht gnadenlos über Sohn und Schwiegertochter, über Enkel und Enkelin sowie das Personal. Sie hat sich dem Fortschritt verschrieben und ihre Papierfabrik mit neuesten Maschinen ausgestattet, die nun den umliegenden Wald auffressen und in Papier verwandeln sollen …

Je mehr Henry Mason seine Figuren in den Märchenwald (mit einem sprechenden Moosmännchen) und in die Märchenhandlung lockt, umso wilder wird die Geschichte, als wahre Hexe erweist sich die Großmutter, Maschinen und Natur geraten in Streit, jemand wird in einen Wolf verwandelt, und was die titelgebenden Wünsche betrifft – na, da sollte man vorsichtig damit sein, was man sich wünscht.
Masons Inszenierung ist ein Gustostück der verwirrendsten Turbulenzen, in spaßiger Dekoration (Rebekah Wild) wild exekutiert …

Dass hinter all dem nicht nur der Harry Potter-Spaß am Zaubern und die Grimm’schen Motive stecken, sondern auch der Wunsch, den Kindern die Liebe zur Natur im allgemeinen und zum Wald im besonderen zu vermitteln, ist schöne Draufgabe des vom jugendlichen Publikum stürmisch aufgenommenen Abends.

onlinemerker.com, 21.5.2025

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Anna Katharina Malli (Grete) und Frank Engelhardt (Moosmännchen) (c) Rita Newman
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DIE ERSTEN

Von den Frauen, die die Welt entdeckten

Kinderstück für alle ab 6 von Henry Mason

Regie Henry Mason Kostüme Anna Katharina Jaritz Bühne Michaela Mandel Musik Stefanie Hacker Lichtdesign Franz Flieger Stögner Regieassistenz Chili Tomasson

 

Spiel Simone Neumayr

 

 

Entdecker haben Bärte. Entdecker wissen, wo es lang geht. Entdecker sind Männer. Richtig? Nicht immer. Simone Neumayr erzählt im neuen Stück von Henry Mason von fünf abenteuerlustigen Frauen und den wundersamen Welten, die sie eroberten.


Die Botanikerin Jeanne Baret erforschte im 18. Jahrhundert die Urwälder von Süd-amerika und Mauritius – als Mann verkleidet. Die Wiener Hausfrau Ida Pfeiffer erlangte im Biedermeier als Weltreisende überraschenden Ruhm. Valentina Tereschkowa schaffte 1963 den steilen Karrieresprung von der Textilfabrik ins Weltall und Polarforscherin Felicity Aston überquerte 2012 als erste Frau im Alleingang die Antarktis, während Sylvia Earle, eine Pionierin der Unterwasserforschung, Advokatin für den Schutz der Weltmeere wurde.  

 

Die außergewöhnlichen Geschichten dieser Forscherinnen, in spannenden und poetischen Theaterbildern erzählt, machen Mut, wecken Neugierde und verzaubern die Fantasie.

Der Titel DIE ERSTEN. VON DEN FRAUEN, DIE DIE WELT ENTDECKTEN von Henry Mason gibt klare Auskunft über den Inhalt. Vier Frauen, die die Geschichte in den Hintergrund gedrängt hat … werden von Geschichtensammlerin Perdita Polaris porträtiert. In der mitreißenden Inszenierung des Autors werden alle fünf Rollen von einer Darstellerin verkörpert – Simone Neumayr at her best!

Kulturbericht OÖ, 7.8.2025

Linzer Theater des Kindes begeistert mit Solostück über Entdeckerinnen

Im Stück DIE ERSTEN Macht sich Perdita Polaris auf die Suche nach Frauen in der Weltgeschichte. Sie findet die Naturforscherin Jeanne Baret, die Weltreisende Ida Pfeiffer, die Kosmonautin Valentina Tereschkowa und Polarforscherin Felicity Aston. Sie alle waren wissbegierig – und hatten es nicht einfach.

Autor Henry Mason skizziert ihren Mut, ihre Abenteuer und ihre Hindernisse mit wenigen markanten Szenen, so dass ihre Geschichten mit voller Kraft und Wucht ins Leben von heute zurückfinden. In Simone Neumayr hat Mason, der auch Regie führt, eine grandiose Schauspielerin.… Ein spannendes Theaterstück für ein Publikum ab sechs Jahren – oder älter. Denn diese Frauen muss man einfach gesehen haben!

Kronen Zeitung, 5.6.2025

Schäxpir-Festival: Henry Mason porträtiert in seinem großartigen Stück "Die Ersten" vier Entdeckerinnen.

„Öha", ruft Perdita Polaris, als sie bemerkt, dass sie sich auf die Bühne des Linzer Theater des Kindes verirrt hat. "Ein Haufen Kinder, sonst nicht viel los, das ist doch zum Um-die-Welt-Fahren!" Nicht verwunderlich, dass Perdita abgelenkt ist, hat sie doch eine wichtige Aufgabe: Sie sammelt die Geschichten von Pionieren. Da bis jetzt alle ihre Protagonisten Bärte trugen, spezialisiert sie sich ab nun auf Entdeckerinnen.

Damit ist alles angerichtet für Henry Masons großartiges Stück "Die Ersten – Von den Frauen, die die Welt entdeckten", das am Mittwoch im Theater des Kindes uraufgeführt und zur Sternstunde für Simone Neumayr als Solo-Darstellerin wurde. Nun spürt Perdita mittels speziellem Gerät Geschichten von vier Entdeckerinnen aus vier Jahrhunderten auf. Jeanne Baret umsegelte ab 1766 als erste Frau die Welt. Sie musste sich dabei als Assistent ihres Lebensgefährten, des Botanikers Philibert Commerson, ausgeben. Auf der Reise wurden 70 Pflanzen entdeckt und nach Commerson benannt. "Wenigstens eine hätten sie nach mir benennen können", sinniert Baret. Es folgen Ida Pfeiffer (1797–1858), die sich von der Hausfrau zur erfolgreichen Reiseautorin entwickelte, Valentina Tereschkowa, die erste Frau im All, und Felicity Aston, die als erste Frau die Antarktis im Alleingang durchquerte. Bei Tereschkowa, die Putins Angriffskrieg in der Ukraine befürwortet, macht der Autor die Zwiespältigkeit mancher Pioniere sichtbar.

Mason greift mit seinem Stück, das er selbst inszenierte, ein wichtiges Thema auf. (...) Die vier Geschichten werden unterhaltsam, spielerisch und abwechslungsreich erzählt. Das liegt zum einen an der perfekten Zusammenarbeit von Regie, Bühnenbild (hier schafft Michaela Mandel mit einfachsten Mitteln Großartiges), der wohldurchdachten Musik von Stephanie Hacker sowie Licht und Ton. Zum anderen an der überragenden Simone Neumayr, die das Stück im Alleingang trägt und zu jeder Sekunde alle Fäden fest in der Hand hat. Langer Applaus für eine große Künstlerin.

Fazit: Ein wichtiges Stück … phänomenal gespielt von der großen Simone Neumayr. Hut ab!

OÖ Nachrichten, 4.6.2025

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Simone Neumayr als Perdita Polaris in DIE ERSTEN (c) Reinhard Winkler

2024

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DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON

Ein neues Familienmusical von Henry Mason & Thomas Zaufke

ab 24. November an der Oper Graz!

 

Inszenierung: Henry Mason * Musikalische Leitung: Maurizio Nobili * Ausstattung: Jan Meier * Choreographie: Eleonora Talamini * Dramaturgie: Katharina Rückl

 

mit Nicolai Schwab, Daniel Große Boymann, Livia Wrede, Hanni Bogner, Jan-Eike Majert, Ursula Anna Baumgartner, Christian Graf, Sarah Schütz, Rebecca Soumagné und Thijs Kobes

 

 

Aus dem Spielzeitheft der Oper Graz:

 

Nils Holgersson! Ein Junge in der Größe eines Däumlings fliegt auf dem Rücken der Gänse durch die fantastische Natur Schwedens. Eine zeitlose Geschichte von Freiheitsdrang und Heimweh, von Freundschaft, Liebe und der Suche nach sich selbst. Als Familienmusical kommt sie in der Fassung von Thomas Zaufke und Henry Mason in Graz zur Uraufführung.

 

Nils lebt mit seiner Zwillingsschwester Åsa und ihren Eltern auf der Farm der Holgerssons. Er hat alle Hände voll zu tun und scheint all seinen Aufgaben nicht immer gerecht zu werden. Er sehnt sich nach einer Pause, frei von all den Erwartungen, die seine Familie an ihn hat. Nachdem er Tomte, den Schutzgeist der Holgerssons, verärgert hat und dieser ihn auf seine eigene Größe hat schrumpfen lassen, fliegt Nils auf dem Rücken der Weihnachtsgans Martin einem Schwarm Wildgänse hinterher, auf der Suche nach neuen Abenteuern.

 

Doch seine Schwester kann er nicht vergessen, und auch sie gibt die Suche nach ihrem verlorenen Bruder nicht auf. Wird Nils‘ wunderbare Reise ihn zu seiner Familie zurückbringen?

 


Seit Generationen begeistert Selma Lagerlöfs Kinderbuch kleine und große Leser:innen. Als Familienmusical aus der Feder des erfolgreichen Komponisten Thomas Zaufke bringt es nun Henry Mason, dem Grazer Publikum durch seine rasante Inszenierung von Guys and Dolls noch in bester Erinnerung, auf die Bühne der Oper Graz. Gemeinsam mit Ausstatter Jan Maier kreiert er eine Atmosphäre, die das Publikum in ein zauberhaftes Schweden eintauchen lässt. Mit den Mitteln von Puppenspiel, Tanz und Video entsteht eine überdimensionale Welt aus der Perspektive des geschrumpften Nils. Die Inszenierung wirft einen sensiblen Blick auf unsere Umwelt und erinnert an die nicht immer leichte Verbindung zwischen Mensch und Natur.

Abenteuerliche Reise im entzückenden Gänsemarsch

An der Oper Graz erwecken Autor und Regisseur Henry Mason sowie Komponist Thomas Zaufke den Kinderbuchklassiker „Nils Holgersson“ als Familienmusical zu buntem Leben. Ein tolles Ensemble und eine fulminante Ausstattung vervollständigen die gelungene Produktion.

Nils Holgersson ist eine Ikone (…) Autor und Regisseur Henry Mason schuf im Auftrag der Oper Graz ein eigenständiges Familienmusical, nah an der Vorlage und doch mit eigener Schwerpunktsetzung. Denn „Die wunderbare Reise des Nils Holgersson“ entführt in eine nostalgische Traumwelt, zauberhaft und reich bebildert (famose Ausstattung: Jan Meier), behandelt aber auch zeitgenössische (und zeitlose) Themen wie das Verhältnis von Mensch und Natur.

Die makellose Umsetzung zauberte am Premierenabend Eltern und Kindern gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht. (…) Bis zum finalen Happy End gibt es für alle ab ca. 6 Jahren viel zu bestaunen.

Und nicht nur Nils, auch Selma Lagerlöf konnte einst durch die Bekanntheit ihrer Werke die elterliche Farm retten. Eine Erfolgsgeschichte, der mit diesem Musical für die ganze Familie ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde.

Krone, 26.11.2025

Wenn am Ende hunderte Kinderaugen leuchten und die Kinder laut jubeln und toben, dann müssen wohl die Beteiligten alles richtig gemacht haben. Bravo!

Der Opernfreund, 4.1.2025

Das Familienmusical von Oper und Next Liberty verleiht Flügel im wilden, weiten Wunderland des Nordens.

(…) Wolken, Wälder, Wiesen, wilde Wellen und last not least weihnachtliche Wohligkeit ziehen nun das Publikum in den Sog dieser abenteuerlichen Flugreise. Die Zugvögel machen Station in der Oper, rufen Krähen und Fuchs auf den Plan, führen zu einem versteckten Silberschatz und erinnern, „dass diese schöne, zerbrechliche Welt nicht nur euch Menschen gehört“. Schließlich endet’s beim Christfest – ohne Gänsebraten!

Zehn Schauspielende schlüpfen bei der Grazer Uraufführung unter der Regie von Henry Mason (auch Buch und Liedtexte) in über 30 Rollen, singen (musikalische Leitung: Matthias Maier) und lassen Handpuppen entzückende Parts übernehmen (...) Neben Nicolai Schwabs sympathischem Strizzi Nils begeistert besonders Daniel Große Boymann als Hausgans Martin im fantasievollen Familienmusical ab 6+ (Bühne, Kostüme: Jan Meier; Video: Sven Stratmann). Beim geschmeidigen Klangteppich von Thomas Zaufke fehlen Ohrwurm-Kompositionen ebenso wenig wie Volksmusikalisches zu schwedischen Folklore-Szenen.

Kleine Zeitung, 5.12.2024

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Nicolai Schwab (Nils), Daniel Grosse Boymann (Martin) (c) Barbara Palffy
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DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

Eine neue Version von Henry Mason

Henry Mason wartet mit einer neuen und gleichzeitig archaischen Version des wunderbaren Kunstmärchens von Mde. Gabrielle-Suzanne de Villeneuve aus dem Jahr 1740 auf. Ganz ohne Disney-Kitsch greift Mason als Autor und als Regisseur auf alte Versionen der Geschichte zurück und räumt der verarmten Händlerfamilie, deren Schicksal mit dem des verzauberten Biests verwoben wird, dabei viel Platz ein. 

 

Um 1920 angesiedelt, verfolgt seine Version die drei Töchter eines Seidenhändlers, der plötzlich verarmt und gezwungen ist, dem bisherigen Luxusleben seiner Familie ein Ende zu setzen. Aufs Land verbannt, hängt die Familie trotzig dem Traum von Reichtum nach. Nur Belle, die jüngste Tochter, empfindet die neue Existenz als Befreiung. Als aber ihr Vater in einer Wintersnacht in einem Spiegelschloss Zuflucht sucht und dabei ein geheimnisvolles Biest beleidigt, muss sich Belle einem neuen Abenteuer stellen, in dem blutende Rosen, sprechende Pferde, verschollene Mütter und rachsüchtige alte Hexen auf sie warten.

 

Das TDJ schreibt:

"Die Schöne und das Biest" ist ein Märchen-Klassiker, der nie aus der Mode kommt und die stets aktuelle Frage nach dem Verhältnis von Sein und Schein sowie Gut und Böse stellt, aber auch die Erkenntnis in den Mittelpunkt rückt, dass man vermutlich zuerst seine eigenen Bedürfnisse begreifen muss, bevor man jenen der anderen Platz macht. Nicht zuletzt ist es eine Geschichte, die Mut macht, Vorurteile zu hinterfragen, anstatt eine vermeintliche Wahrheit als gegeben hinzunehmen.

 

Henry Masons neue Fassung für das Theater der Jugend, eine etwas andere Version der beliebten alten Geschichte, wird ein Theaterfest der Fantasie voll überraschender Wendungen.

 

Bühne Rebekah Wild * Kostüm Anna Katharina Jaritz

 

Die Schöne, die ihre dunkle Seite erobert

Poetisch und vielschichtig bring Henry Mason die Geschichte von der Schönen und dem Biest auf die Bühne. Einen Prinzen und eine Hochzeit gibt es bei ihm nicht.

Wer an "Die Schöne und das Biest" denkt, hat wahrscheinlich den Disney-Film vor Augen: Um ihren Vater zu retten, begibt sich Belle in das Schloss des Biestes, erkennt als Einzige das wahre Wesen des Ungeheuers, das Biest wird dadurch von seinem Fluch befreit und verwandelt sich zurück in einen Prinzen. Das Theater der Jugend zeigt eine andere Fassung des Märchens. "Meine Fassung spielt um 1920, aber geht auf die französische Novelle von Madame de Villeneuve aus dem Jahr 1740 zurück. Ich habe Dutzende weitere Versionen des Märchens gelesen und mir die Dinge herausgezogen, die ich mag", erzählt Henry Mason, der sein Stück auch auf die Bühne bringt. Er mag Märchen, mythologische und fantastische Stoffe. "Ich wollte aber weniger Betonung auf die Ehe und die Romantik. Muss das Biest ein Prinz sein? Braucht man zum Glück ein Schloss? Da lügt man Kindern etwas vor", sagt er.

In seiner Theaterfassung verliert die Familie der Schönen bei einem Brand das Haus. Belle und ihre Schwester, die sehr an materiellen Dingen hängen, sind der Überzeugung, dass Glück mit Besitz verbunden ist. Erst im Lauf des Stücks gelingt es ihr, hinter die Fassade zu schauen, zu sehen, dass auch Unkraut blühen kann, die Schönheit der Seele zu entdecken. "Es geht um die Emanzipation von Belle. Sie muss ihre Wildheit, ihre Wut, ihre dunkle Seite erobern", so Mason. Auch im Märchen von Madame Villeneuve ist Emanzipation ein Aspekt. "Es wurde von Frauen für Frauen geschrieben. Belle wurde in ihrer Familie ausgenutzt, sie musste für alle sorgen. Bis sie lernt, sich auf die Hinterfüße zu stellen, einen Schritt nach außen zu machen."

Die weibliche Perspektive versucht Mason aufzugreifen, er gibt der Geschichte einen Nebenaspekt: Mütter fehlen oft im Märchen, die verschwundene Mutter begleitet Belle im Kopf. Die Kostüme sind an die Zeit um 1920 angelehnt, auch die Musik stammt aus der Epoche: Ragtime und Charleston verkörpern die dekadente Welt der reichen Familie, französische Volksmusik ist zu hören, und Kammermusik von Francis Poulenc steht für das Biest. Gibt es ein Happy End? "Ja, es gibt einen hoffnungsvollen Optimismus. Mehr möchte ich nicht verraten."

Moralapostel will Mason keiner sein. "Märchen funktionieren ähnlich wie ein Spiel, es findet ein Akt der Entwicklung, des Begreifens, des Durchdenkens statt. Moralisierend ist das nur, wenn es eindimensional ist. Ich versuche mehrdeutige, vielschichtige, poetische Geschichten auf die Bühne zu bringen. Und habe ein tolles Team!"

Die Presse am Sonntag, 26.05.2024

„Die Schöne und das Biest“ hat man oft gesehen, von der legendären Verfilmung des Jean Cocteau über einen Zeichentrickfilm, Realverfilmungen, Musicals. Jede Version ist ein bißchen anders, und das originale französische Volksmärchen kennt kaum jemand. Mit einer solchen Vorlage kann man mehr oder minder machen was man will, und das hat Theatermacher Henry Mason für die Aufführung des Theaters der Jugend getan. Seine Fassung des Werks ist entschieden anders als die anderen.
Er holt die Geschichte von Belle und dem „Biest“ in eine vage Gegenwart (...) Da sieht man einen modernen Geschäftsmann, der mit drei halb erwachsenen Töchtern allein ist, weil seine unternehmungslustige Gattin Blumen in aller Welt sucht. Der Papa verliert sein Vermögen und zieht mit den Töchtern von Paris aufs Land, wo er noch ein Bauernhaus besitzt. Die beiden älteren Töchter, Fleur und Florence, sind wahre Zicken und verhalten sich gegen die vernünftige junge Belle wie die bösen Schwestern gegen Aschenbrödel. (...)

Henry Mason hat als sein eigener Regisseur eine wunderhübsche Theateraufführung gezaubert, mit einer gewissermaßen „schwebenden“ Ausstattung (Bühnenbild: Rebekah Wild, Kostüme: Anna Katharina Jaritz), schwungvoll „durchchoreographiert“ und mit viel Musik stimmungsvoll bestückt. Und wenn ein Darsteller als weißes Pferd auf einem hohen Rad daherkommt, ist das Entzücken allgemein. (...)

Sieben Darsteller spielen „alle“ Rollen, nur Belle ist einzig und allein Belle, und Shirina Granmayeh macht das sehr klug und sympathisch. Jeder der anderen Interpreten hat eine zentrale Rolle – Valentin Späth als Biest, der am Ende kein Prinz ist, sondern nur ein junger Mann zum Heiraten, Stefan Rosenthal als sehr lustiges Wunderpferd, Daniel Große Boymann als geplagter Vater. Benita Martins und Violetta Zupančič als böse Schwestern (...) während Maria Fliri neben einer originellen Mutter noch ein paar undurchsichtige Figuren verkörpern muss.

Die „Moral“ von der Geschichte bezieht sich auf das Zusammenleben in Familien und unter Fremden und ebenso auf die Selbständigkeit junger Frauen in ihren Urteilen und Handlungen – was man halt schon den Kleinsten als Verhaltensmaßstäbe mitgibt. Vor allem aber ist es Theaterzauber, der hier herrscht.

Online Merker, 28.05.2024

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Shirina Granmayeh (Belle)

2023

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SCHAUKÜCHE SHAKESPEARE II: WIE ES EUCH GEFÄLLT

Ein work-in-progress Abend kredenzt von Henry Mason & Co.

SCHAUKÜCHE II: WIE ES EUCH GEFÄLLT

Schauküche Shakespeare heißt das neue Format des Regisseurs und Shakespearekenners Henry Mason, in der die Klassiker des großen englischen Dramatikers unters Messer kommen.

An jedem Abend in der Reihe wird ein eigens zusammengestelltes Mini-Ensemble von Shakespeare'schen Schauköchen - pardon: Schauspieler*innen - eines seiner Dramen frisch zubereiten und kurzweilig kredenzen. Ungezwungen und mit viel Humor destillieren Mason und Co. in diesem "work in progress" die wochenlange Reise von der Leseprobe bis zur Premiere auf einen Abend.

Werfen Sie einen Blick in den Probenkochtopf und entdecken Sie an diesem teils improvisierten, teils inszenierten Abend hautnah, wie Regisseur und Darsteller*innen einen dramatischen Text gemeinsam zum Leben erwecken. Die Schauküche garantiert: So haben Sie Shakespeare noch nie erlebt!

Die ersten beiden Abende der geplanten Serie präsentiert die Schauküche Shakespeare 2022/23 im Posthof: Bei zweiten Mal heißt es WIE ES EUCH GEFÄLLT - wir kredenzen Shakespeares herrlich verspielte Komödie um Rollentausch, Freiheit und alle Varianten der Liebe.

Es kochen für Sie: Matthias Hacker, Reinhold G Moritz, Simone Neumayr, Daniela Wagner und Regisseur Henry Mason. Bon appétit!


Eine Produktion von Shakespeare grådaus in Zusammenarbeit mit Posthof - Zeitkultur am Hafen

 

 
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Kt-alter

DIE KONFERENZ DER TIERE

Eine animalische Rettungsaktion für alle Erdenkinder von Henry Mason nach Erich Kästner

 

 

„Eines schönen Tages wurde es den Tieren zu dumm.“ So beginnt Erich Kästners berühmter Kinderroman „Die Konferenz der Tiere“. Denn die Tiere haben die Schnauzen und Rüssel voll und wollen nicht mehr tatenlos dabei zusehen, wie die Menschen den Planeten ruinieren – mit Kriegen. Und Revolutionen. Und Hungersnöten. Und neuen Krankheiten. Eine Konferenz nach der anderen halten die Menschen ab. Geredet wird viel, doch es ändert sich gar nichts.

 

So beschließen die Tiere, ihre eigene Konferenz abzuhalten, um die Welt zu retten – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Menschenkinder, die schließlich für die Versäumnisse ihrer Eltern nichts können. Es wird die größte Protestaktion aller Zeiten...

 

Wie die Tiere der kurzsichtigen Menschheit ein gewagtes Ultimatum liefern und mit Witz und Resolutheit den Sieg davontragen, davon erzählt Kästners Kinderklassiker – 1949 erschienen, aber aktueller denn je.

 

In der Fassung von Henry Mason entlädt sich der Protest der Tiere mit anarchischer Spielfreude und unbändiger Theaterfantasie.

 

mit David Baldessari, Matthias Hacker, Simone Neumayr und Kathi Schraml

Eine Auftragsarbeit vom Theater des Kindes

im Rahmen des SCHÄXPIR Festivals

Henry Mason hat schon an der Wiener Staatsoper ("Fatima, oder von den mutigen Kindern"), bei den Salzburger Festspielen ("Die Komödie der Irrungen") oder am Landestheater Linz ("Der Hase mit den Bernsteinaugen") seine übergroße Begabung für subtile, fantasievolle und fantastische Inszenierungen bewiesen. Immer wieder kehrt er ans Linzer Theater des Kindes zurück, und dann spielt es Rambazamba in der Gefühlswelt von Jung und Alt. ... Was Mason und Figurenbauerin Rebekah Wild hier vollbringen, ist geniales Brückenbauen von Hirn zu Herz.

OÖ Nachrichten,16.6.2023

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Simone Neumayr, David Baldessari und Kathi Schraml (c) Kurt Hörbst
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DOWN WITH LOVE. RELOADED.

Eine Midlife-Crisis Musik von und mit Daniela Dett und Henry Mason
mit Dialogen aus William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“
und Songs aus fast 100 Jahren Popularmusik 

Uraufführung am 14.Februar 2023 im Posthof Linz, Spieltermine 15. bis 17. Februar. > Tickets!

 

mit

BEATRIX Daniela Dett | BENEDIKT Henry Mason 

DON/KEYBOARDS Daniel Große Boymann 

GUITAR Joe Doblhofer | BASS Gerald Kiesewetter | DRUMS Walter Sitz

 

„Liebe” ist für die beiden Sturschädel Benedikt und Beatrix ein Reizwort. Vor sechzehn Jahren ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Band. Jetzt spielen „Benedikt & Beatrix“ auf Anregung ihres alten Freundes und Bandleaders Don ein allerletztes Konzert. Dabei kommen Gefühle hoch, die beide längst überwunden glaubten. Vielleicht haben sie doch nicht miteinander abgeschlossen…

 

Publikumsliebling Daniela Dett und Theatermacher Henry Mason liefern sich ein komödiantisches, literarisches und musikalisches Gefecht, bei dem kein Auge trocken bleibt. Dabei unterstützt sie neben Special Guest Daniel Große Boymann ein hochkarätiges Team von Musikern und Theatermacher*innen auf und hinter der Bühne.

 

Wie schon im Ur-Programm DOWN WITH LOVE (2005) wird die Geschichte in einem unkonventionellen Format erzählt, in dem geniale Verse aus William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ auf schmissige Pop- und Rocksongs treffen – von den Imagine Dragons über Joni Mitchell bis hin zu Stevie Wonder.

 

REGIE Nora Dirisamer & Henry Mason 

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Große Boymann 

CHOREOGRAFIE Hannah Moana Paul 

AUSSTATTUNG Jan Meier 

PRODUKTIONSASSISTENZ Nathan Mitterbauer

FOTOGRAFIE & SOCIAL MEDIA Klaus Huemer 

PRODUKTIONSLEITUNG Daniela Dett & Henry Mason 

 

Eine Produktion des Theatervereins Shakespeare grådaus

www.shakespearegradaus.at

in Koproduktion mit dem Posthof Linz

Nach 90 Minuten möchte man die Theater-Alleskönner Henry Mason und Daniela Dett in den Arm nehmen – berührt von ihrer Leidenschaft, ihrem komischen Talent und der Rückbesinnung auf die Kraft der Liebe. Was in anderer Konstellation vielleicht als arger Kitsch durchgewunken worden wäre, erfuhr durch das ernsthafte Handwerk dieser beiden und mit den feinen Musikern Daniel Große Boymann (Klavier/Gesang), Walter Sitz (Schlagzeug), Gerald Kiesewetter (Bass) und Joe Doblhofer (Gitarre) sinnliche Höhe.

... Mühelos keppeln sich Mason und Dett durch die Shakespeare-Zitate aus dem Kuppel- und Intrigenspaß "Viel Lärm um nichts". Die Immunität gegen alles Berührende verwandelt sich spielerisch mit enormer Musikalität im Duett ... Unter den Zugaben dieser feinen Musical-Kleinstform schwingt Eric Claptons "Change the World". Zumindest im Posthof fühlte sich die Welt zum Besseren verändert an.
Fazit: Eineinhalb rasante Stunden über das Gestatten starker Gefühle – mit federleichtem Shakespeare.

OÖN, Peter Grübmüller, 15.2.2023

Ein vergnüglicher, sehr kurzweiliger und beschwingter Musiktheater-Abend, der mit einem breiten Lächeln in die Nacht entlässt.

Die Musical-Darstellerin, Schauspielerin und Sängerin (Dett) und der erfolgreiche Theatermacher (Mason) leben in „Down with love. Reloaded“ nicht nur ihre gesanglichen und tänzerischen Qualitäten, sondern auch ihr komödiantisches Talent aus. Der verstellte Mikro-Ständer, das Kabel als Stolperfalle, das Versteckspiel hinter dem Kontrabass: Das Premierenpublikum hatte so einiges zu lachen und sparte nicht mit Jubel und großem Zwischen- und Schlussapplaus. ... Fabelhaft: Daniel Große Boymann als raffinierter Amor.

TIPS 15.2.2023

Ein Genuss! *** Ein sehr unterhaltender und origineller Abend, der auch musikalisch voll überzeugen konnte. Bravissimo an das ganze Team! *** Musikalische Leckerbissen und sehr viel für die Lachmuskulatur. *** Alle Facetten der Unterhaltung gezogen, einfach bewundernswert. *** So ein abwechslungsreicher, kurzweiliger Abend! *** Berührend, beeindruckend, bezaubernd! *** Eine großartige Shakespeare-Übertragung ... Chapeau! *** Genial! ***

PUBLIKUMSSTIMMEN

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Daniela Dett (Beatrix), Henry Mason (Benedikt) (c) Reinhard Winkler

2022

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SCHAUKÜCHE SHAKESPEARE I: MASS FÜR MASS

Ein work-in-progress Abend kredenzt von Henry Mason & Co.

SCHAUKÜCHE I: MASS FÜR MASS

Schauküche Shakespeare heißt das neue Format des Regisseurs und Shakespearekenners Henry Mason, in der die Klassiker des großen englischen Dramatikers unters Messer kommen.

An jedem Abend in der Reihe wird ein eigens zusammengestelltes Mini-Ensemble von Shakespeare'schen Schauköchen - pardon: Schauspieler*innen - eines seiner Dramen frisch zubereiten und kurzweilig kredenzen. Ungezwungen und mit viel Humor destillieren Mason und Co. in diesem "work in progress" die wochenlange Reise von der Leseprobe bis zur Premiere auf einen Abend.

Werfen Sie einen Blick in den Probenkochtopf und entdecken Sie an diesem teils improvisierten, teils inszenierten Abend hautnah, wie Regisseur und Darsteller*innen einen dramatischen Text gemeinsam zum Leben erwecken. Die Schauküche garantiert: So haben Sie Shakespeare noch nie erlebt!

Die ersten beiden Abende der geplanten Serie präsentiert die Schauküche Shakespeare 2022/23 im Posthof: Eröffnet wird mit "Maß für Maß", einer überraschend modernen Komödie um Sex und Machtmissbrauch. 

Es kochen für Sie: Daniel Große Boymann, Christian Graf, Doris Hindinger, Alexander Jagsch, Soffi Povo und Regisseur Henry Mason. Bon appétit!

Eine Produktion von Shakespeare grådaus in Zusammenarbeit mit Posthof - Zeitkultur am Hafen

"Schauküche Shakespeare": Das Format von Henry Mason im Linzer Posthof ist blendende Unterhaltung und Bildung in einem.
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Über der ersten Ausgabe von "Schauküche Shakespeare" am Samstag kreiste vor allem eine Frage: Warum gibt es dieses Format nicht schon viel länger? Was der ob seiner Arbeit bei den Salzburger Festspielen, am Linzer Landestheater, in Staats- und Volksoper mit allen Bühnenwassern gewaschene Henry Mason hier ausgeheckt hat, ist quasi das Fundament eines erhellenden Theaterbesuchs. Er knallt nicht nach wochenlanger Proben-Hermetik ein Ergebnis von Shakespeares sogenanntem Problemstück "Maß für Maß" auf die Bretter, sondern durchleuchtet den Prozess einer Aufführungsentstehung. Hier kommt all das Fehler- und Lückenhafte auf dem Weg zum großen Ganzen ans Licht – das Feilen an Tonalität und Haltung der Figuren sowie deren inhaltliche Begründungen.
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Eine Idee wie diese zündet nur mit facettenreichem Schauspielpersonal: So fühlt sich jeder, der während dieser 160 Minuten (mit Pause) an den Lippen von Jagsch, Doris Hindinger, Soffi Povo, Daniel Grosse Boymann, Christian Graf und des intervenierenden Mason hängt, nicht bloß bestens unterhalten, sondern um Details über den englischen Dichtergott, dessen Arbeitsweise und die relevanten Falltüren dieses Textes bereichert.
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Rote Couch, vier Sessel, ein experimentierfreudiges Ensemble und Masons wuchtige Shakespeare-Kenntnisse – mehr bedarf es nicht für kluges Theater. ... Dringende Empfehlung.
Fazit: "Schauküche Shakespeare" ist ein Glücksfall: Theaterkunst und kulturelle Bildung verschmelzen unter Henry Masons Kochlöffel zu einem großartigen Menü.

Peter Grübmüller, OÖ Nachrichten, 14.11.2022

Wie entsteht eine Theaterproduktion? Was passiert im Vorfeld? Welche Wege und Umwege muss das Ensemble vom Text bis zum fertigen Stück gehen? Fragen, die sich das Publikum eher selten stellt. Genau hier setzt ein neues Projekt mit dem Titel „Schauküche Shakespeare“ an: Die theatralischen „Köche“ lassen sich bei der Arbeit zusehen, ja, der work-in-progress ist sogar der Inhalt des Theaterabends.

Im weiteren Verlauf wird der Text lebendig, die Handlung in ihrer Vielschichtigkeit deutlich, die Schauspielerinnen und Schauspieler „leben“ zusehends die Figuren. Das Ensemble im Posthof pendelt zwischen der Arbeit am Text und der lockeren Probenatmosphäre: Doris Hindinger und Soffi Povo sowie Alexander Jagsch, Christian Graf, Daniel Große Boymann und Henry Mason selbst. Die Zuschauer „spielen“ die Rolle als „Probenbeobachter“ von Anfang an interessiert und positiv reagierend mit, auch wenn der Abend inklusive Pause fast drei Stunden dauert. Der Applaus ist herzlich.
Eine Frage bleibt am Schluss: Warum stand „Maß für Maß“ der Schauküche Shakespeare nur ein einziges Mal auf dem Programm im Posthof? Warum setzt man zum Beispiel nicht auch Schülervorstellungen für die Höheren Klassen an? Tipp für Deutschprofessoren: Die Schauküche Shakespeare kann auch als Gastspiel gebucht werden.

Werner Rohrhofer, Neues Volksblatt, 13.11.2022

Einfach großartig. Wir haben noch selten einen so tollen Abend verbracht.
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Grandios … Ich war begeistert von der Art der Aufbereitung und wie fesselnd Henry Mason durch den Abend geführt hat.
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Ein erquicklicher Abend … Großes, lustvolles Kino!
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Das ganze Konzept der Schauküche ist eine tolle Idee, die ich vorher so noch nie gesehen habe. Der dramaturgische Aufbau von der Leseprobe zum immer mehr szenischen Spiel hat einem das Gefühl gegeben, dass man wirklich bei der Produktion dabei ist. Falls man vorher noch keinen Zugang zu Shakespeare Stücken gefunden hat, wird einem hier problemlos die Tür geöffnet. ... Bitte mehr davon.
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Absolut faszinierendes Theatererlebnis. Freu mich schon auf Teil II!

Publikumsstimmen

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Henry Mason, Soffi Povo, Christian Graf (c) Klaus Huemer