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2007

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CANDIDE ODER DER OPTIMISMUS

Ein Rock-Pop-Theater-Comic von Henry Mason
nach dem satirischen Roman von Voltaire

Musikalische Leitung: David Wagner

Bühne: Jan Hax Halama

Kostüm: Silke Fischer

Ein genialer Rock-Pop-Comic ... ein absoluter Publikumsmagnet.

Oberösterreichische Nachrichten

Bombastischer, nicht enden wollender Applaus: Henry Mason schrieb und inszenierte einen zeitgenössischen, hochkomischen Voltaire. … Ein ungemein kurzweiliger Abend, philosophisch hintergründig und keinesfalls zynisch, sondern realistisch. Ein umwerfendes Ensemble … Klatschorgien, Jubelstürme, ein Triumph.

Österreich

Das Ensemble dampft vor Spielfreude und Sangeslust. Famos die Bühne von Jan Halama. … „Candide“ ist originell, kurzweilig erzählt und vor allem Dank der Musik durch David Wagner ein Ereignis… ein wunderbares, knallbuntes Feuerwerk.

Neue Kronen Zeitung

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Matthias Hacker (Candide) und Ensemble © Christian Brachwitz
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DIE KOMÖDIE DER IRRUNGEN

von William Shakespeare
Übersetzung und Fassung von Henry Mason
Eine Produktion von His Majesty's Players

Ausstattung: Isabella Reder

Jubel für die "Komödie der Irrungen": Die neue Generation der Lachkrämpfe. Voller Erfolg für "His Majesty's Players": Lachsalven und langer Applaus... Mit frischem Wortwitz und turbulenten Wendungen hat Henry Mason der ollen Shakespeare-Kamelle zu neuem Esprit verholfen. Pointenstark und mit einem Witz, den man vom jungen Otto Waalkes oder Louis de Funès kennt, vergingen die eineinhalb Stunden wie im Flug. Mason hat das Kunststück von "Down with love" – Shakespeare original und dennoch originell zu inszenieren – wiederholt. Großer Applaus für großen Slapstick.

Österreich

Flirrendes Spiel um Identität, Schein und Sein: William Shakespeares "Komödie der Irrungen" von Henry Mason rasant, witzig, actionreich inszeniert im Theater Phönix Linz... ein unmittelbares, hautnahes Theatererlebnis.

Neues Volksblatt

Eine irrwitzige Fata Morgana: Shakespeares "Komödie der Irrungen" kokettiert in der Bearbeitung und humorvollen Inszenierung von Henry Mason mit Slapstick nach Stummfilmtradition und Volksstückeinlagen. Das Ensemble "His Majesty's Players" macht die brisante Mischung zum Theatervergnügen [und] begeistert durch enorm wendiges, energetisch aufgeladenes und präzises Spiel.

Neue Kronen Zeitung

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Sven Kaschte (Antipholus von Syrakus), Reinhold G Moritz (Dromio von Syrakus) © Christian Herzenberger
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DIE FEUERROTE FRIEDERIKE

Kinderoper von Elisabeth Naske und Theresita Colloredo
nach dem Roman von Christine Nöstlinger 

Musikalische Leitung: Boris Sitarski

Bühne und Kostüm: Renate Schuler

Christine Nöstlingers „Feuerrote Friederike“ feierte am Samstag in der Opernversion von Elisabeth Naske eine glänzende Premiere. Schon bei der Uraufführung im Staatsopern-Kinderzelt 2004 war Henry Mason der Regisseur, und auch diesmal fand er in der treffenden Ausstattung von Renate Schuler zündende Ideen, die die knapp eineinhalb Stunden zum Spektakel werden ließen, nicht ohne die Brisanz des Stoffs hervorzukehren. Liebevoll gesetzte Pointen im straff forcierten Spiel begeisterten Jung und Alt. Zu Recht gab es tosenden Beifall!

OÖ Nachrichten, 22.1.2007

Henry Mason führt die nach einem Buch von Christine Nöstlinger enstandene Kinderoper mit spielerisch vergnügter Hand zu einem üppig beklaschten Ereignis. „Die feuerrote Friederike“ macht die Drehbühne in den Linzer Kammerspielen zum Abenteuerspielplatz für junge (und jung gebliebene) Menschen ab acht. Ich habe Tränen gelacht... Ein rundum gelungenes, feuriges Vergnügen!

Neue Kronen Zeitung, 22.1.2007

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Alfred Rauch (Katerkatze), Barbara Novotny (Friederike), Karen Robertson (Annatante)

2006

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IL BARBIERE DI SIVIGLIA

Komische Oper von Gioacchino Rossini

Musikalische Leitung: Arthur Fagen

Bühne: Eva Sobieszek

Kostüm: Jan Meier

Regisseur Henry Mason zeigt die komische Oper als Opern-Parodie in einem Theater, das eigentlich ein Tollhaus ist. Das Premierenpublikum feierte den turbulenten Spaß am Samstag mit großem Jubel. Haarscharf balanciert Mason auf dem Grat zur Comedy ... Dieser "Barbier" wird ein Publikumserfolg werden. Das Spiel um Sein und Schein - in Dortmund sehen wir es in bezaubernder, komödiantischer Leichtigkeit.

Ruhr Nachrichten, 23.10.2006

"Barbier von Sevilla" im Dortmunder Opernhaus begeistert durch Regie-Einfälle, Komik und große Stimmen. Vom Schnürboden hängen hunderte von Kostümen, ganz hinten grüßt kahl und grau die nackte Betonwand. In diesem Bild bewegt sich die aufgekratzte Personnage, von Henry Mason punktgenau geleitet. Theater auf dem Theater - das birgt Gefahren. Aber Mason weiß Komik zu inszenieren, da sitzt wirklich jede Pointe. Zudem versteht er es, die Musik auf der Bühne in Handlung umzusetzen. ... Der Jubel im voll besetzten Dortmunder Opernhaus: immens. Dieser "Barbier" ist ein großer Wurf.

WAZ, 23.10.2006

Theateralltag? Es ist kurz vor Beginn der Aufführung. Der Inspizient lässt die falschen Übertitel einspielen. Die Sopranistin knutscht emotionslos mit einem Kollegen. Ein eitler Bass gefällt vor allem sich selbst. Die Souffleuse wühlt aufgeregt in ihrer Handtasche. Der Tenor kippt besoffen vom Stuhl. Nichts zu machen, Ersatz muss her: Ein Startenor erklärt sich bereit, kurzfristig einzuspringen. Die Show kann gerade noch rechtzeitig beginnen.

All das spielt sich während der Ouvertüre ab, und es gibt diesem Barbier die Richtung vor. Der junge Regisseur Henry Mason treibt doppeltes Spiel: Die eigentliche Handlung wird gespiegelt durch das, was hinter der Bühne passiert. Der überforderte Inspizient ist gleichzeitig der Führer der Musikantentruppe, mit der Graf Almaviva unter Rosinas Balkon aufzieht, und die Souffleuse ist in Personalunion Bartolos Haushälterin Berta. Mason nimmt Theateralltag ebenso kräftig auf die Schippe wie Unarten des Bühnengeschehens. Das ist gnadenlos albern, dass man sich empört abwendet – oder die Lachtränen unterdrücken muss.

Mason geht mit einer Unbekümmertheit und Frechheit zur Sache, die viel Spaß macht. Dabei werden die Sängerschauspieler gefordert wie sonst kaum einmal. Permanent in action passiert ständig etwas, und immer wieder gerät man in fassungsloses Staunen, was ein Sänger beim Singen noch alles machen kann...

Die Vorstellung ist noch nicht ganz zu Ende, da zieht der gastierende Startenor bereits seine Jacke über und eilt zur nächsten Bühne; der überforderte Inspizient schaltet zu früh das Licht aus, und allzu schnell wird auch das Bühnenbild beiseite geschafft. Mason hält sein Konzept bis zum Ende durch und erzielt damit eine schöne Schlusspointe: Rosina steht plötzlich allein da, weil ihr Liebhaber sich überplötzlich abgesetzt hat. Eine schöne Lösung hat er auch für das Finale des ersten Akts gefunden, in der eine außer Kontrolle geratene Bühnenmaschinerie die Verwirrung der Gefühle bestens ausdrückt. Theateralltag? Das mögen die Akteure selbst entscheiden. Ihnen scheint die Aufführung jedenfalls außerordentlich viel Spaß zu machen. Fazit: Ein Barbier für Freunde gehobenen Klamauks, sensationell gespielt und sehr ordentlich musiziert.

Online Musik Magazin

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Herrenchor der Oper Dortmund (Musikanten) © thomas m. jauk

2005

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VERLORENE LIEBESMÜH

von William Shakespeare
mit Musik von Claudio Monteverdi und Henry Purcell
in einer Fassung von Henry Mason

Musikalische Leitung und Einrichtung: William Mason

Choreographie: Christoph Schmid

Bühne: Michaela Mandel

Kostüm: Martina Küster

 

Hochsommer, irgendwo in Südfrankreich. Angeödet von Exzess und Völlerei leisten der König von Navarra und seine Lords einen originellen Eid: drei Jahre Studium und Askese. Das Entscheidende aber: Frauen verboten. Wie dumm, dass ihnen die drohende Ankunft der Prinzessin von Frankreich mit ihren schlagfertigen Ladies entfallen ist. Man verliebt sich eben nur, wenn es einem überhaupt nicht in den Kram passt. Die Komödie ist eröffnet. Sarkastische Wortgefechte. Verbotene Aktivitäten hinter Lavendelhecken. Und wer hat die Russen eingeladen?

Mit dem wirklichen Leben rechnet da nun wirklich keiner.

 

Opera da Camera Linz kombiniert zum zehnjährigen Wilheringer Jubiläum Schauspiel, Tanz und Musiktheater zu einer sprühenden Komödie der menschlichen Eitelkeiten. Ein Sommertheatererlebnis mit sinnlichen Madrigalen von Monteverdi, perlenden Purcell-Melodien und einem fulminanten jungen Sänger– und Schauspielerteam. William Shakespeares „Verlorene Liebesmüh” als einzigartiges Fest von Wortwitz und Barockmusik - für Schauspiel- und Opernfans.

„Verlorene Liebesmüh“, ein feuerwerksartig prasselndes Shakespeare-Lustspiel, wurde von Henry und William Mason so zurechtgeschneidert, dass es – versehen mit dreißig hauptsächlich von Monteverdi und Purcell stammenden Musiknummern – zu einem exzellenten Singspiel mutierte. Zum 10-Jahres-Jubiläum in Wilhering machte die Opera da Camera sich und ihrem Publikum ein glänzendes Geschenk. Das in Schauspiel, Tanz, vor allem aber in höchstqualifizierter Singkunst fundierte Bühnenensemble agierte hinreißend. Dazu kommt der Ideenreichtum der Regie (Henry Mason) ... Bemerkenswert ist neben vielem anderen auch das rabenschwarze Finale des ansonsten von Witz, gehobener Blödelei und Verwechslungsakrobatik geprägten Stückes: Durch einen plötzlichen Todesfall ist „Schluss mit lustig“. Die Paare legen sich eine Bewährungsfrist auf und verschieben das Happy End auf später. Viel Begeisterung in der Wilheringer Stiftsscheune!

Neue Kronen Zeitung, 25.8.2005

Überaus gelungen ist jene Fassung der Shakespeare-Komödie „Verlorene Liebesmüh“, die von der „Opera da Camera Linz“ derzeit im Meierhof von Wilhering aufgeführt wird ... Regisseur Henry Mason hat eine schwungvolle, dem heutigen Sprachgebrauch angepasste und geschickt gekürzte Fassung erstellt. Aus den Sprachspielereien entwickelt er auf der gelungenen Bühne Michaela Mandels ein virtuoses Spiel in rasantem Tempo ... beißend ironisch. Einzige Ruhepunkte ergeben sich durch geschickte Interpolation mit Musik aus der Zeit. So finden Monteverdis Liebeswehklagen aus dem 8.Madrigalbuch genauso wie Auszüge aus Purcells Schauspielmusik immer wieder die richtigen Worte und treffen punktgenau. ... Es gab viel zu lachen und dementsprechend viel Applaus.

Oberösterreichische Nachrichten, 25.8.2005

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L'INCORONAZIONE DI POPPEA

Oper von Claudio Monteverdi

Musikalische Leitung: Christian Curnyn

Bühne und Kostüm: Roy Bell

Monteverdi's happily profane 1642 work has more to say about motivation than most of the over-emotional 19th century, and if its cynical realism hands all power to sexual enchantment, it is also the most forgiving of pieces: the unalloyed triumph of love joyfully contributes to the victory,
The students of the RSAMD have huge fun with this anti-morality tale, and Henry Mason’s production gets you rooting for its monstrous heroes. The gold-digger Poppea ensnares the psycho Nero at considerable human cost...
Mason sets the action in a Footballers’ Wives hotel, and Poppea is so modern that it never jars. Roy Bell’s clever sets rotate to shows us action inside and outside the rooms. Scenes overlap with cinematic irony: Seneca slits his wrists in the bath later caustically used for the fruition of Poppea and Nero’s love, and the next second Ottavia’s PA and a chambermaid are in an erotic frenzy.
Then, in a terrific directorial conceit, Nero and Lucan, egged on by Amor, are celebrating in the most intimate way imaginable – before the music miraculously melts. Porn shades into erotic magic, as Nero watches a dirty video of his true love, Poppea.
The pacy direction is as much musical as dramatic, with Christian Curnyn leading three strings and continuo from the harpsichord, which he played fabulously well, every curlicue pregnant with meaning. [The young cast] were impressive in an evening of heady sexiness that turned us all into simmering voluptuaries.

The Times Online

The driving force of "Poppea" - as the RSAMD's new production last night inexorably recognised - is sex. This is a notably terse, direct, close-up staging of Monteverdi's exploration of mankind's amorous follies. Selfishness and cruelty, jealousy and obsession, destruction and self-destruction, passion and greed jostle for primacy amid the constantly revolving decor, which transforms ancient Rome into the bedrooms, doorways, corridors and artwork of a modern hotel ... a witty device, resourcefully sustained... a great, heartless, vicious amoral human comedy.

Glasgow Herald

"Poppea" was a brilliant production. The modern setting worked effectively and offered no gross offence to the plot or sense of period. The Morality framework, with Fortune, Virtue and Love as occasionally participating observers, is outside time anyway, and the cynically unfolding tale of political power at the disposal of private passion fits, no doubt, yesterday, today and for ever. Certainly the coronation itself seen as a photo-opportunity for pop-star royalty and their bathing together in the late Seneca's bath was in all-too-credible bad taste.

Opera Now

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DER GROSSE ROSENGARTENSCHWINDEL

Ein Take-Over-Märchen von Walter Kohl

Bühne, Kostüm und Video: Eva Sobieszek

Das moderne Märchen "Der große Rosengarten-Schwindel" des oö. Autors Walter Kohl wurde am Donnerstag im Linzer Theater Phönix uraufgeführt: ein mit Witz und Ironie inszeniertes Lustspiel mit Belustigungsgarantie.
In den kurzweiligen eineinhalb Stunden ist offensichtlich, dass da ein höchst ambitioniertes Team am Werken ist, bei dem das kreative Sprudeln nicht versiegen wollte. So wurde aus diesem gescheiten, von der Aufmachung her vergangenen Zeiten angehörenden, dem Inhalt nach aber zeitgemäßen Stück das Allerbeste gemacht. Regisseur Henry Mason schöpft aus seinem üppig quellenden Ideenfundus, schaut auch auf die nebensächlichste Kleinigkeit. Er weiß genau, was Spaß bedeutet und wo dabei die millimeterdünne Grenze liegt zur Outrage. Er verfügt über viel Gespür für Slapstickartige Situationskomik, für Schwarzhumoriges ebenso wie für feine Ironie. Er hat mit spürbarer Lust ein belustigendes Lustspiel in Szene gesetzt.

Oberösterreichische Nachrichten, 22.1.2005

Überzeugend: "Der große Rosengarten Schwindel" im Phönix
Walter Kohl hat in seinem "Take-over- Märchen" "Der große Rosengarten Schwindel" gekonnt die Spielchen und hohlen Floskeln heutiger Global Player und ihrer emsigen Nachahmer ins Märchenhafte überhöht - und das Phönix -Team konnte mit der Uraufführung am Donnerstag einen Volltreffer landen. Kohls Stück ist ebenso am Puls der Zeit wie die auch atmosphärisch beeindruckende Umsetzung durch Henry Mason (Regie), Eva Sobieszek (Ausstattung/Video) und Choreografin Marina Koraiman (die die unterschwelligen Beziehungen der Figuren in einer furiosen Tanzszene bloßlegt). Eine rundum geglückte Symbiose - auch mit dem Darstellerteam. Das Uraufführungspublikum zeigte seine Zustimmung deutlich.

Neues Volksblatt, 22.1.2005

Von Machtgier, Größenwahn und Börsenspekulation handelt Walter Kohls Märchen "Der Rosengartenschwindel". Regisseur Henry Mason stellte das brandaktuelle Stück des Eidenberger Autors auf die Linzer Phönix-Bühne: Kurzweiligkeit, Humor, eine Liebesgeschichte und aufklärerische Erlebnisse reichen sich die Hand. Mason verfolgt mit seiner Regie einen schlüssigen Rhythmus, den er aus Dynamik, aber auch stilleren Momenten zu einem großen Tanz verknüpft. Und Marina Koraimans Choreografie verstärkt diese Grundidee wunderbar.

Neue Kronen Zeitung, 22.1.2005

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Eckart Schönbeck (Der Großwesir), Stefan Laczkovics (Laurin, der Zwergenkönig) © Christian Herzenberger

2004

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DIE INSEL

von Henry Mason
nach Motiven aus Shakespeares Romanzen

Eine Auftragsarbeit des Theater des Kindes
für SCHÄXPIR 2004 Internationales Theaterfestival für junge Publikum

 

Bühne und Kostüm: Jan Meier

Musik: Alfred Lauss

Von einer, die auszog, das Zaubern zu lernen
Wie aktuell Shakespeares «Sturm» sein kann, zeigt das Theater Bilitz Weinfelden in seinem neuen Stück «Die Insel». Raffiniert setzt es Henry Masons moderne Fassung um – das ist pure Poesie.
Abenteuer finden im Kopf statt. Das wissen Autoren, die Bücher oder Stücke für Kinder schreiben. Abenteuer sind aus Bildern und Tönen und Farben, sind wie Ausmalhefte, die jedes Kind auf seine Weise füllt. Henry Mason stellt solche Ausmalbücher auf die Bühne, und gern nimmt er Shakespeare als Vorbild, weil in Shakespeares Märchen all die Gefühle sind, die Kinder kennen.
Das Theater Bilitz hat für seine neue Produktion «Die Insel» gewählt, eines von Masons Ausmalbüchern. Und hat es als pure Poesie umgesetzt – so, dass an der Premiere nicht nur die Kinder «ah» und «oh» machten. Leuchtende Augen im ganzen Saal. ... Agnes Caduff, Roland Lötscher und Sonia Diaz reihen Bild um Bild auf eine Perlenschnur: Alles ist ineinander verwoben und bleibt doch klar erkennbar. Herrlich zuzusehen, wie die drei Spieler sich flugs von einer Figur in die nächste verwandeln, wie sie dies betonen und jenes in der Schwebe lassen. ...
Das Publikum klatscht und jubelt und jemand sagt: «Ich habe noch nie so gutes Kindertheater gesehen.» Alle Gefühle sind da: Trennung und Trauer, Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht. Und nirgends ein Zeigefinger.

St Galler Tagblatt, 20.2.2018

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Simone Neumayr (Caliban), Thomas Schächl (Leon)
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DIE FEUERROTE FRIEDERIKE

Kinderoper von Elisabeth Naske und Theresita Colloredo
nach dem Roman von Christine Nöstlinger

Musikalische Leitung: Rainer Roos

Bühne: Michaela Mandel

Kostüm: Jan Meier

Die Volksoper hat mit Elisabeth Naskes Singspiel einen Volltreffer gelandet. So einfach kann gute Kinderoper sein: Man nehme eine bekannte Vorlage (Christine Nöstlingers Buch "Die feuerrote Friederike") und vertraue auf die kreativen Fähigkeiten eines meist jungen, hoch motivierten Teams. Das Ergebnis sind etwa 75 Minuten voller Spaß, Geist und Witz.
Henry Mason setzt in seiner Inszenierung auf eine gesunde Prise Realismus, lässt im weitläufigen Bühnenbild von Michaela Mandel aber auch der Fantasie viel Raum. Rasche Verwandlungen und komische Einlagen inklusive. Und: Mason hat ein Ensemble, das mit Können und Eifer bei der Sache ist. Nicht nur für Kinder eine pure Freude.

Kurier, 7.4.2004

"Weinen hilft nicht!" und "Wehr dich doch!": Diese mutig-toughen Messages bekommen die kleinen Besucher der - ja, das ist schon richtig so - Volksopernproduktion im Kinderopernzelt auf dem Dach der Staatsoper mit auf den Nachhauseweg, und für die erwachsene Begleitung gibt's eine Lektion in Sachen Arsch-aus-dem-Sessel-Kriegen noch gratis mit dazu. [...] Henry Mason inszeniert den Stoff mit drallem Witz. Am Ende "holländert" es dann noch ganz wunderbar, und alles flattert dem fernen Sehnsuchtsort entgegen. Schön.

Der Standard, 7.4.2004

Friederike ist jetzt in der Oper! Elisabeth Naske hat eine kurzweilige, intelligente Musiktheaterversion komponiert. Regisseur Henry Mason hat die Vorgabe, dass Haare leuchten und die handelnden Personen herumfliegen, mit Kreativität und Humor gelöst. Die Darsteller sind mit spürbarer Freude bei der Sache. Die Qualität, die im Kinderopernzelt stets geboten wird, bürgt für Erfolg: Alle Vorstellungen dieser Serie sind bereits ausverkauft.

Wiener Zeitung, 5.4.2004

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2003

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JÄZZ & JÄZZICA

Ein Jäzzical von Henry Mason

Musikalische Leitung: Katrin Weber/Nebojsa Krulanovic

Bühne und Kostüm: Jan Meier

Sei frei, der zu sein, der du bist. Das ist die Aussage des schwungvollen, melodienreichen Jäzzicals. Das tiefsinnige, sprachgewandte Stück floss aus der Feder von Henry Mason, der selbst sehr lebendig inszenierte und die dynamischen Bewegungseinlagen zur Musik gestaltete.

Oberösterreichische Nachrichten, 03.11.03

Henry Mason schuf als Autor und Regisseur ein buntes, schwingendes und total verrücktes Jäzzical. Die phantasievolle Ausstattung von Jan Meier bleibt ungebrochen eine Augenweide.

Neue Kronen Zeitung, 03.11.2003

Von grellfarbigen Cartoons mit sehr bunten, schrägem und temporeichem Handlungsablauf war die Rede in einem Premieren-Vorgespräch die Rede. Und in der Tat ist Henry Mason, gemeinsam mit seinem beflügelten Produktionsteam, auch die mit viel Zustimmung bedachte Uraufführung seines Auftragswerkes, eines „Jäzzicals“ für junge Menschen ab sechs und tief in die Erwachsenenwelt hinein, geglückt.
„Jäzz & Jäzzica“ will eine Geschichte erzählen, in der sich Jäzz als Lebensgefühl vermitteln soll. Henry Mason hat dazu ein Textbuch geschrieben, das sich wie eine vielschichtige Partitur liest. Von Beginn weg eingebettet in Rhythmen und Melodien, wird das Zu-sich-selber-Kommen, das In-die-Welt-Hineinwachsens eines jungen Bürschchens skizziert, das erst die Fehlleistungen und Verirrungen unserer Gegenwartswelt zu durchschauen lernen muss, um locker und entspannt in seine Zukunft hineinswingen zu können. Derlei Aufklärung mit Spott und Gelächter kann gar nicht früh genug bei Kindern einsetzen; die denn auch begeistert mitgingen und Beifall klatschten.
Die Besonderheit dieser genialen Jazz-Einführung für Kinder und Jugendliche besteht darin, dass der erzählerisch-dramatische Einfall, die Sprachlichkeit mit ihren feinen Unterscheidungen zwischen den krass verschiedenen Jugend- und Modejargons, immer im Gleichgewicht bleibt mit der musikalische Durchgestaltung, für die das Jazz-Duo Krulanovic und Karl ein brillantes Zeugnis ablegt. Die singende, tanzende und schauspielernde Ensemble ist als kompakt geführte Ganzheit so gut, dass niemand daraus bevorzeugt zitiert werden soll.

OÖ Kulturbericht, Dezember 2003

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